Wirtschaftsverbund, Stadtteiloffensive und die Stadt sehen eine rechtssichere Lösung
„Wir stellen in Kürze den Stadtteilmanager ein“

Münster-Hiltrup -

Der Sprecher der Hiltruper Kaufmannschaft Oliver Ahlers erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass der Wirtschaftsverbund Hiltrup in Kürze einen Stadtteilmanager einstellen werde.

Mittwoch, 25.03.2020, 11:02 Uhr aktualisiert: 25.03.2020, 16:08 Uhr
Oliver Ahlers (r.) gemeinsam mit Henrick Scheller vom Vorstand des Wirtschaftsverbunde.
Oliver Ahlers (r.) gemeinsam mit Henrick Scheller vom Vorstand des Wirtschaftsverbunde. Foto: gro

Lange gab es nichts Neues in Sachen Stadtteilmanager. Jetzt geben sich alle Beteiligten optimistisch, eine Lösung gefunden zu haben. Der Sprecher der Hiltruper Kaufmannschaft Oliver Ahlers erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass der Wirtschaftsverbund Hiltrup in Kürze einen Stadtteilmanager einstellen werde.

In der Vergangenheit war die Frage nicht rechtssicher geklärt gewesen, ob der Wirtschaftsverbund dazu in der Lage sei. Wie mehrfach berichtet, hatte sich im vergangenen Jahr die Stadteiloffensive dazu außerstande gesehen. Die Rücksprache mit dem Steuerberater habe jetzt grünes Licht gegeben, berichtete Ahlers.

Der Sprecher des Wirtschaftsverbundes verwies darauf, dass sich in der Corona-Krise deutlicher als je zuvor zeige, wie wichtig ein Stadtteilmanager für die Wirtschaftsbetriebe sei.

Die Kaufmannschaft in der Innenstadt hat – wie berichtet – eine Internetplattform organisiert, auf der alle Firmen aufgelistet sind, die einen Bringservice anbieten. Diese Plattform helfe, Existenzen zu sichern. Hiltruper Geschäftsleute und Gastronomen klinkten sich bei dieser Aktion der „Initiative starke Innenstadt“ ein.

Ahlers kündigte an, dass die Einstellung eines Stadtteilmanagers für Hiltrup sich allerdings wegen der Corona-Krise „um ein bis zwei Monate verschieben wird“. Aktuell habe er „keine Zeit“, eine neue Kraft einzuarbeiten. Dabei stellte er zugleich klar: „Linus Weistropp wird es nicht.“

„Wir sind alle der Meinung, dass wir einen Stadtteilmanager brauchen“, äußerte sich Jan Kaven (Stadtteiloffensive). „Jetzt sind wir auf einem guten Weg und es wird endlich konkret.“ Die Stadtteiloffensive werde sich an der Finanzierung beteiligen. „Wir stehen zu unserem Wort“, erklärte Kaven.

Die Gelder der Stadt Münster stünden weiterhin zur Verfügung, versicherte Dieter Tüns, Leiter der Bezirksverwaltung. Für drei Jahre hatte der Rat jährlich jeweils 20 000 Euro bewilligt.

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