Der Bewegungspark auf der Sportanlage Hiltrup-Süd nimmt Formen an
„Was hier geplant worden ist, ist allererste Sahne“

Münster-Hiltrup -

Für 400 000 Euro baut die Stadt Münster derzeit auf der Sportanlage Hiltrup-Süd einen Bewegungspark mit Skate-Fläche, Parkour, Slackline und Calisthenics. Aus berufenem Mund gibt es Lob für die Qualität der Planungen.

Freitag, 10.04.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 17:02 Uhr
Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt verschafften sich einen Überblick über den Baufortschritt des Bewegungsparks. Dabei trafen sich auf einen Rampenbauer, der völlig begeistert ist von der Qualität der künftigen Anlage.
Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt und Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt verschafften sich einen Überblick über den Baufortschritt des Bewegungsparks. Dabei trafen sich auf einen Rampenbauer, der völlig begeistert ist von der Qualität der künftigen Anlage. Foto: Grottendieck

Für 400 000 Euro baut die Stadt Münster derzeit auf der Sportanlage Hiltrup-Süd einen Bewegungspark mit Skate-Fläche, Parkour, Slackline und Calisthenics. Für Skater wird es kleinere und größere Rampen geben sowie eine Freifläche für entspanntes Flatfahren.

Dass er selbst mit den meisten dieser Begriffe kaum etwas anfangen könne, daraus macht Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt keinen Hehl. Aber er weiß: Was derzeit an der Westfalenstraße entsteht, wird ein Treffpunkt für Jugendliche und für alle, die Spaß an Trendsportarten haben.

Und es entsteht etwas qualitativ Hochwertiges. Das sagt nicht irgendwer, sondern ein Experte, der von Beruf „hauptamtlicher Rampenbauer“ ist und 300 Tage im Jahr unterwegs ist, um neue Skate-Parkours zu errichten. Maximilian Häring gerät geradezu ins Schwärmen: „Was hier geplant worden ist, ist allererste Sahne.“ Diese Anlage sei „schon ein Highlight“, sagt der Rampenbauer, der derzeit mit Hilfe einer Spritzbetonpumpe die Oberflächen auf den Rampen anbringt.

Geradezu begeistert zeigt er sich, dass er farbigen Beton aufbringen darf. Das sei ihm eher selten gestattet, weil farbiger Beton natürlich Mehrkosten verursacht. Aber, so sagt Maximilian Häring: „Das Auge skatet mit.“ Einige Flächen werden in Anthrazit gestaltet. Hinzu kommen farbige Metallkanten, die für zusätzliche optische Akzente sorgen.

Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt hebt hervor, dass es eine solche Anlage in Münster bislang nicht gibt. Sie ist sich sicher, dass sie sich in das Gesamtensemble der Anlage Hiltrup-Süd gut einfügen werdet. Im Juli soll Eröffnung sein.

Schmidt hebt die intensive Beteiligung der Jugendlichen und des Jugendrates in den Planungsprozess hervor: „Wir wollten etwas für die Jugendlichen machen – und zwar etwas, was die Jugendlichen selber wollen.“ Der Bewegungspark werde zu einer Bereicherung für Hiltrup, sagte er.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7364442?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F138%2F
Nachrichten-Ticker