Wasserschifffahrtsamt unterstützt ARC beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner
Ruderverein ruft Bürger zur Mithilfe auf

Münster-Hiltrup -

ARC kooperiert mit dem Wasserschifffahrtsamt

Mittwoch, 27.05.2020, 10:36 Uhr aktualisiert: 27.05.2020, 10:48 Uhr
Der Eichenprozessionsspinner ist an Rinden und in Baumgabeln zu finden. Er löst teils gefährliche allergische Reaktionen aus.
Der Eichenprozessionsspinner ist an Rinden und in Baumgabeln zu finden. Er löst teils gefährliche allergische Reaktionen aus. Foto: Privat

Einen Aufruf startete jetzt der Akademische Ruder-Club ( ARC ) zu Münster in Bezug auf die befürchtete Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners. Falls jemand in der Nähe des Bootshauses Nester der Raupen entdecke, möge er sich beim ARC melden.

„Wir haben durch die Firma Galabo an den Bootshäusern in Mauritz und Hiltrup eine Präventivmaßnahme durchgeführt und mittlerweile abgeschlossen“, erläutert der ARC. Die Erfolgsquote werde mit 70 bis 80 Prozent eingeschätzt. Ein Problem bleibe: „Der Eichenprozessionsspinner kennt keine Zuständigkeitsgrenzen und wir liegen im Randbereich des Wasserschifffahrtsamtes (Leinpfand)“, so der Ruderverein.

Daher habe man sich mit dem Wasserschifffahrtsamt (WSA) in Verbindung gesetzt und um Unterstützung gebeten.

„Am Freitag hat mich das WSA Rheine, Außenstelle Münster, informiert, dass, nach Zustimmung der Bundesbehörde, die Außenstelle Münster im Bereich unseres Bootshauses Hiltrup (Alte Fahrt), bei erkennbarem Auftreten neuer Nester, diese entfernen wird.“ Dies teilt Udo Weiß vom ARC mit.

Daher die Bitte des Vereins: Sollte jemand in dem entsprechenden Bereich (oder auf dem Gelände des Akademischen Ruder-Clubs Nester entdecken, dann bitte melden! Noch einen Hinweis fügt der ARC hinzu: „Nistkästen sind schon lange (und vermehrt) angebracht und werden von den Bewohner fleißig genutzt.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7425404?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F138%2F
Nachrichten-Ticker