Stadt Münster zum Eichenprozessionsspinner
„2019 war die Plage schlimmer“

Samstag, 20.06.2020, 12:20 Uhr aktualisiert: 25.06.2020, 17:10 Uhr
Drei Gespinste an einer Eiche an der Bahnunterführung.
Drei Gespinste an einer Eiche an der Bahnunterführung. Foto: gro

Wie sie berichtet, habe die Behörde am Montag den Auftrag erteilt, die Gespinste entlang der Leinpfade abzusaugen. Wann das passieren werde, konnte nicht konkret gesagt werden. In dem angrenzenden kleinen Waldstück zwischen der Alten Fahrt und der Hansestraße soll der Eichenprozessionsspinner allerdings auch bekämpft werden. Das Areal, im Volksmund auch „Kifferwäldchen“ genannt, befindet sich im Besitz des Bundesforst, also einer weiteren Bundesbehörde.

Die Stadt Münster bezog in der Sitzung der Bezirksvertretung Stellung. Der Befall durch den Eichenprozessionsspinners sei flächendeckend, er falle jedoch geringer aus als im Jahr 2019, verlas Dieter Tüns eine Stellungnahme des Amts für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Hiltrup sei nicht stärker betroffen als andere Stadtteile. Die mechanische Bekämpfung laufe auf Hochtouren. In der ESP-Bekämpfung sei man aktuell deutlich weiter als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Astrid Bühl fand lobende Worte: „Das Grünflächenamt ist ziemlich busy unterwegs.“ Dazu passt, dass Dirk Seidel mit Freude feststellen konnte, dass am Grünzug an der Hünenburg in Hiltrup-West die Gespinste entfernt wurden. Hermann Geusendam-Wode machte gegenüber unserer Zeitung darauf aufmerksam, dass sich auf östlicher Seite der Bahnunterführung große Gespinste befänden.

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