WSA Rheine zur Prinzbrücke:
So schnell wie möglich muss ein Neubau her

Münster-Hiltrup -

Die dringend notwendige Operation an der Prinzbücke ist erfolgreich abgeschlossen. 500 000 Euro wurden in das mehr als 110 Jahre alte Bauwerk gesteckt.

Mittwoch, 26.08.2020, 21:50 Uhr
Wenig Platz bleibt für Schiffe unterhalb der Prinzbrücke. Der Hund auf dem Deck reagierte darauf völlig aufgeregt.
Wenig Platz bleibt für Schiffe unterhalb der Prinzbrücke. Der Hund auf dem Deck reagierte darauf völlig aufgeregt. Foto: gro

Aufatmen bei den Verantwortlichen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Die dringend notwendige Operation an der Prinzbücke ist erfolgreich abgeschlossen.

Wenn 500 000 Euro in ein Brückenbauwerk investiert werden, das mehr als 110 Jahre auf dem Buckel hat, dann muss die Lage ernst gewesen sein. Freiwillig tut das niemand.

Doch ein Neubau ist – nach jahrelangem Hüh und Hott in den politschen Gremien der Stadt Münster – weiterhin nicht in Sicht. Zugleich hatte die Stabilität der Brücke mehr und mehr gelitten. Unter Fachleuten hat es daher ein regelrechtes Horrorszenario gegeben: Wenn ein Schiff mit voller Fahrt gegen die Prinzbrücke krachen sollte, würde die Brücke zusammenbrechen und im Wasser liegen.

Zwei neue Zugbänder rechts und links der Fahrbahn sorgen für neue Stabilität. Zugleich wurde etwas Zeit gewonnen, die für die Planung eines Neubaus dringen benötigt wird. Maximal fünf Jahre kann die Brücke nach Einschätzung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Rheine noch durchhalten. Der Rat der Experten: Die neue Brücke sollte „so schnell wie möglich“ kommen.

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