Seniorenvertretung weist auf Besonderheiten bei Loop hin
„Informationsbedarf ist hoch“

Münster-Hiltrup/Amelsbüren -

Von A nach B zu kommen ist gar nicht so einfach – gerade für ältere oder alleinlebende Menschen. Gut, dass es da seit kurzem eine neue Lösung gibt. Die heißt „Loop“ und meint Kleinbusse auf Bestellung („on demand“). Jetzt kann man diese auch telefonisch ordern.

Sonntag, 25.10.2020, 17:31 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 19:07 Uhr
Richard Kretschmann (l.) und
Richard Kretschmann (l.) und Foto: mlü

Auch zwei Monate nach dem Start des neuen Nahverkehrs-Service „Loop“ bilden sich regelmäßig immer dann Schlangen vor dem Infopunkt an der Marktallee, wenn die Stadtwerke Münster dort über das Pilotprojekt informieren. „Daran sieht man: Der Informationsbedarf ist weiterhin hoch“, sagt Richard Kretschmann von der Kommunalen Seniorenvertretung.

Lob gab es dafür, dass es mittlerweile möglich ist, ein Loop-Fahrzeug auch im Voraus zu bestellen. „Wenn jemand außerhalb des Verbreitungsgebietes wohnt, kann er auf diese Weise mit dem Bus nach Hiltrup fahren und dort zeitlich passend in ein Loop-Fahrzeug umsteigen“, weiß Dr. Gerhard Bonn von der Seniorenvertretung aus eigener Erfahrung. Wichtig für Menschen mit Behinderungen ist ihm der Hinweis: „Auch Mitbürger, die einen Schwerbehindertenausweis mit einer Wertmarke besitzen, sind berechtigt, ein Loop-Fahrzeug in Anspruch zu nehmen.

Übrigens: Der Loop fährt teilweise bis nach Mecklenbeck – im Verbreitungsgebiet sind die Straßen Waldweg und Heuenkamp enthalten.

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