Untersuchungen am Mittwoch soll Klarheit bringen
Verdacht auf Blindgänger am Föhrenweg

Münster-Hiltrup -

In Hiltrup-Ost am Kanal gibt es auf Höhe des Föhrenweges Hinweise auf einen möglichen Blindgänger. Der Verdachtspunkt soll am Mittwoch freigelegt werden.

Dienstag, 27.10.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 11:40 Uhr

Am Mittwoch oder Donnerstag (28. oder 29. Oktober) könnte es in Hiltrup zu einer Evakuierung kommen. Kampfmittelüberprüfungen haben einen Blindgängerverdacht aufgeworfen. Die genaue Überprüfung gestaltet sich nach Angaben der Stadt allerdings schwierig.

Am Dortmund-Ems-Kanal in Hiltrup auf Höhe des Föhrenweges sind bei einer Kampfmittelüberprüfung Hinweise auf einen möglichen Blindgänger aufgetaucht. Der Verdachtspunkt soll am kommenden Mittwoch (28. Oktober) freigelegt werden. Erst dann gibt es Klarheit, ob Entwarnung gegeben werden kann oder eine Evakuierung notwendig ist. Die Arbeiten zur Freilegung sollen laut städtischer Mitteilung am frühen Morgen beginnen, so dass voraussichtlich im Laufe des Nachmittages klar ist, ob der Blindgänger entschärft und Anwohner und Berufstätige evakuiert werden müssen.

Möglicherweise könne sich die Entschärfung auf Donnerstag (29. Oktober) verschieben, da der Verdachtspunkt sich in einigen Metern Tiefe befindet. Dies mache besondere bauliche Maßnahmen für eine sichere Entschärfung nötig, so die Stadt weiter. Für den Fall einer Entschärfung wird zunächst mit einem Evakuierungsbereich von 250 Metern um den Fundort geplant. Für den Zeitraum der Entschärfung müssen der Kanal und Straßen gesperrt werden.

Im Bereich des Fundortes stehen nur wenige Gebäude, so dass lediglich rund 140 Anwohner betroffen wären. Sie werden im Evakuierungsfall über Lautsprechdurchsagen, Fußtrupps und die sozialen Medien informiert. Eine Betreuungsstelle wird dann in der Johannesschule (Unckelstraße/Kardinalstraße) eingerichtet.

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