Daniela Ulbrich tritt bereits zum 1. November ihre Stelle als Stadtteilmanagerin an
Als Netzwerkerin unterwegs

Münster-Hiltrup -

Der Vertrag ist unterschrieben. Die neue Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich tritt ihre Stelle zum 1. November an.

Mittwoch, 28.10.2020, 09:55 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:55 Uhr
Im Garten des alten Pastorats hieß Jan Kaven, Vorsitzender der Stadtteiloffensive, die neue Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich willkommen. Dieter Tüns (Leiter der Bezirksverwaltung) und Oliver Ahlers (Wirtschaftsverbund Hiltrup) freuten sich mit, hielten allerdings coronagerecht die Abstände ein
Im Garten des alten Pastorats hieß Jan Kaven, Vorsitzender der Stadtteiloffensive, die neue Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich willkommen. Dieter Tüns (Leiter der Bezirksverwaltung) und Oliver Ahlers (Wirtschaftsverbund Hiltrup) freuten sich mit, hielten allerdings coronagerecht die Abstände ein Foto: gro

Am Dienstagmorgen ist in der Kanzlei Kaven der Anstellungsvertrag der neuen Stadtteilmanagerin unterschrieben worden. Ihre neue Stelle wird Daniela Ulbrich zum 1. November antreten. Das erste größere Projekt, das in den ersten Wochen auf sie wartet, steht ebenfalls bereits fest: Es ist die Weihnachtsbeleuchtung.

Bereits vor ihrem offiziellen Dienstantritt begibt sich Daniela Ulbrich auf eine Vorstellungsrunde. Am Dienstag war sie beim Wirtschaftsverbund Hiltrup, der ihr offizieller Arbeitgeber ist. Am Mittwoch stellt sie sich dem Vorstand der Stadtteiloffensive vor. Beide Vereine beteiligen sich jeweils zu einem Viertel an den Kosten für die neu eingerichtete Halbtagsstelle. Die andere Hälfte steuert die Stadt Münster zu.

Die Vernetzung der Akteure in Hiltrup, das Setzen von neuen Impulsen zur Stärkung des Stadtteils sowie Koordination in den Bereichen Marketing und Tourismus sind – aus Sicht der drei Auftraggeber – die Kernaufgaben des neuen Stadtteilmanagements in Hiltrup.

Die Anstellungsverhältnis ist zunächst auf annähernd drei Jahre befristet. „Wir hoffen, dass die Arbeit der Stadtteilmanagerin auf Dauer so wichtig wird, dass wir die Stelle dauerhaft ausbauen werden“, erläutert Jan Kaven. Zuletzt, so räumte Kaven ein, gab es innerhalb der Stadtteiloffensive Diskussionen, ob es – angesichts der Corona-Pandemie – der richtige Zeitpunkt für die Schaffung dieser Stelle sei. Kaven wiederholte das, was er bereits vor einigen Wochen gesagt hat: „Gerade jetzt brauchen wir die Stadtteilmanagerin dringender denn je.“

So soll sie die Digitalisierung vorantreiben und durch starke kommunikative Tätigkeit zur Vernetzung der Vereine beitragen, erklärt Oliver Ahlers vom Wirtschaftsverbund. Hiltrup soll einen digitalen Auftritt erhalten. Dieter Tüns verwies darauf, dass der Stadtteil Hiltrup bislang nicht stadtweit vermarktet werde. „Münster-Marketing kümmert sich nur sehr am Rande um die Stadtteile“, sagte er. Dabei sei Hiltrup der zweitgrößte Einzelhandelsstandort in Münster.

Die Netzwerke in Hiltrup, in diesem Sinn aktiv zu werden, seien weiterhin vorhanden. Man könne nun an die Marketing-Aktivitäten anknüpfen, mit denen man vor rund zwei Jahren münsterweit für Furore gesorgt hatte. Damals sorgte etwa der Weltrekordversuch, die längste Fahrradkette zu organisieren, für Aufsehen.

Ein offenes Ohr möchte die Stadtteilmanagerin für Wünsche und Anregungen der Bürger und Akteure haben. Allwöchentlich soll es eine Bürgersprechstunde im Kulturbahnhof geben. Ansonsten wird sie vom Home-Office aus mit flexiblen Arbeitszeiten tätig werden.

 

Daniela Ulbricht ist Fachkauffrau für Marketing und bislang im Vertrieb und Marketing eines internationale agierenden Maschinenbauunternehmens tätig gewesen. Gebürtig stammt Daniela Ulbricht aus Rheda-Wiedenbrück. Seit 2005 wohnt sie in Münster. 2018 ist die 38-Jährige nach Hiltrup gezogen und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Hiltrup Ost. Während ihrer Berufslaufbahn ha sie immer mal wieder über den Tellerrand geschaut. So hat sie drei Jahre in Indien gelebt und gearbeitet.

Zu ihrer neuen Aufgabe als Stadtteilmanagerin für Hiltrup sagte Daniela Ulbrich: „Die Aufgabe ist spannend und bietet einen hohen Gestaltungsspielraum. Letztendlich geht es darum, Hiltrup attraktiver zu machen, sowohl als Wohnort als auch als Standort für Gewerbebetriebe und Einzelhandel.“

 

 

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