Erste Konzepte für das Baugebiet in Hiltrup-Ost
Bestehendes Zentrum wird ergänzt

Münster-Hiltrup -

Zu Beginn des Jahres waren 230 Bürger in die Stadthalle zu kommen, um für das künftige Baugebiet in Hiltrup-Ost Ideen beizusteuern. Erste Planungsergebnisse gibt es derzeit online einzusehen. Es kann auch mitdiskutiert werden.

Dienstag, 10.11.2020, 20:00 Uhr

Größere Bürgerveranstaltungen sind derzeit nicht möglich. Die Planer sind trotz der Corona-Pandemie nicht untätig geblieben. Nach der gutbesuchten Auftaktveranstaltung – 230 Besucher waren Ende Januar in der Stadthalle gekommen – informiert die Stadt Münster daher via Internet über den aktuellen Stan bei der Erarbeitung ins Stadtteilentwicklungskonzepts für Hiltrup-Ost.

Bis zu 1000 Wohneinheiten in dem Baugebiet nördlich des Osttores entstehen. Die Planung liegt in den Händen die beiden Planungsbüros Stadtraumkonzept GmbH und RHA Reicher Haase Assoziierte GmbH – in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt.

Eine wichtige Frage ist von Beginn an der Verkehr gewesen. Daher kommt der Frage, wie das Baugebiet verkehrstechnisch angeboten wird, eine große Bedeutung zu. Für den Pkw-Verkehr soll es zwei Anknüpfungspunkte von der Straße Osttor geben (Höhe der Rubensstraße sowie des Herzkamps). Um ein attraktives alternatives Mobilitätsangebot zu schaffen, plant die Stadt zwei Mobilitätsstationen, so genannte „Hubs“ für Busse, Loop-Fahrzeuge und Fahrräder.

Das vorhandene Zentrum am Osttor wird um weitere Nutzungen sowie einen Vollsortimenter ergänzt. Der zentrale Platz vor dem TuS-Stadion soll künftig eine hohe Aufenthaltsqualität bieten und zum Verweilen sowie als Treffpunkt einladen. Wichtig: Daneben soll es keine weiteren Zentren mit Nahversorgung im Baugebiet nördlich des Osttores entstehen.

Der zentrale Bereich knüpft über Wegeverbindungen südlich des Sportbereichs an die künftige Grundschule und die geplante Wohnbebauung an.

Östlich an das Zentrum schließt sich ein Wäldchen an. Die Planer verfolgen zwei Varianten. Der Erhalt des Wäldchens ist Bestandteil der Variante 1. Denkbar ist auch eine ergänzende Wohnbebauung und Erweiterung des Zentrums (Variante 2). Das Zentrum würde hierdurch besser in den städtebaulichen Kontext des Quartiers eingebunden und belebt werden, argumentieren die Planer.

Der Übergang zwischen dem neu gestalteten Sportbereich mit Velopark im Westen und der Wohnbebauung im Osten soll in Nord-Süd-Richtung ein Quartierspark bilden, der einen Schulneubau mit Dreifach-Sporthalle integriert. Im Bereich der neuen Grundschule zwischen Park und Wohngebiet ist ein zentraler Knotenpunkt vorgesehen, der nach Angaben der Planer den Sportbereich, das Wohnen und das Zentrum von Hiltrup-Ost miteinander vernetzen soll.

Zum aktuellen Zeitpunkt geht um die Beteiligung der der Bürger zur Erarbeitung des Stadtteilentwicklungskonzeptes Hiltrup-Ost. Es handelt sich noch nicht um eine Bürgerbeteiligung im Sinne des Baugesetzbuchs. Die Öffentlichkeit des Stadtteils wird im Rahmen der Erarbeitung der Bebauungspläne gemäß Baugesetzbuch in einem zweistufigen Verfahren beteiligt, versichert die Stadt. An dem Konzept zur Stadtteilentwicklung können alle, die Interesse haben, noch bis zum 15. November online mitdiskutieren.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7672352?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F138%2F
Nachrichten-Ticker