Der Hiltruper Kulturbühne gelingt der Ankauf eines „Alltagsmenschen“
Lisbeth lebt jetzt in Hiltrup

Münster-Hiltrup -

Willkommen in Hiltrup! Die rote „Lisbeth“ wurde mit einer kleinen Feier auf der Marktallee als prominente Neubürgerin im Stadtteil begrüßt. Der Kulturbühne war es gelungen, die lebensgroße Beton-Figur aus der aktuellen Outdoor-Ausstellung „Alltagsmenschen“ anzukaufen. Nur ihr Hund hat es nicht wieder nach Hiltrup geschafft. Aber vielleicht ändert sich das ja bald. . . .

Freitag, 20.11.2020, 10:04 Uhr
Soweit es die Abstandsregeln zuließen, wurde die „lesende Dame“ (l.) mit einer kleinen Feier auf der Marktallee Willkommen geheißen. Mit dabei waren der Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (2.v.l.), Vertreter der Kulturbühne und Stadtteiloffensive sowie Angelika Schmuck (r.) von der Hiltruper Buchhandlung.
Soweit es die Abstandsregeln zuließen, wurde die „lesende Dame“ (l.) mit einer kleinen Feier auf der Marktallee Willkommen geheißen. Mit dabei waren der Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (2.v.l.), Vertreter der Kulturbühne und Stadtteiloffensive sowie Angelika Schmuck (r.) von der Hiltruper Buchhandlung. Foto: mlü

Soweit es die Corona-Regeln zuließen, wurde vor der Hiltruper Buchhandlung Kuchen gereicht und an die Spenden, Benefiz-Aktionen und Konzerte erinnert, die notwendig waren, um Lisbeth nach Hiltrup zu locken. „Genau wie die Heilige Lisbeth viel Gutes getan hat, wird sicherlich auch unsere Lisbeth uns gut tun“, ist sich Annette Paßlick-Wabner von der Kulturbühne sicher.

Die „lesende Dame“ der Künstlerin Christel Lechner hatte bereits bei ihrem ersten Auftritt im Frühjahr und Sommer treue Fans im Stadtteil gefunden. „Sie ist ein echter Publikumsmagnet“, freut sich Angelika Schmuck von der Hiltruper Buchhandlung über die neue Attraktion vor ihrem Schaufenster. Bezirksbürgermeister Wilfried Stein freute sich ebenfalls, dass Lisbeth jetzt eine neue Heimat gefunden hat. „Ich habe sie an vielen Orten gesehen, zuletzt bei einer Ausstellung der Alltagsmenschen in Telgte. Schön, dass sie jetzt bei uns heimisch wird.“

Aber wo ist ihr tierischer Begleiter geblieben? „Das fragen tatsächlich viele Menschen. Meine Kollegin ist so schlagfertig und hat gesagt, dass die Lisbeth jetzt erst einmal in Ruhe lesen möchte, anstatt immer auf den Hund aufzupassen.“ Tatsächlich fehlte das Geld, um diesen Kauf auch noch stemmen zu können.

Die Stadtteilmanagerin Daniela Ulbrich hat aber gute Nachrichten: Der Verkauf der neuen „48167“-Alltagsmasken läuft so gut, dass bereits nachbestellt werden musste. „Wenn das so weitergeht, sitzt der Hund vielleicht auch noch drin.“

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