Bezirksvertretung klagt
„Wir hören kein einziges Wort“

Münster-Hiltrup -

„Und hier hören wir im Vorfeld kein einziges Wort.“ Teile der Bezirksvertretung sind unzufrieden darüber, ass sie nicht rechtzeitig über die Tempo 30-Regelung auf der Westfalenstraße informiert wurde.

Freitag, 04.12.2020, 18:26 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 18:02 Uhr
Auf der Westfalenstraße gilt vor dem Herz-Jesu-Krankenhaus Tempo 30.
Auf der Westfalenstraße gilt vor dem Herz-Jesu-Krankenhaus Tempo 30. Foto: Grottendieck

Unzufrieden äußert sich die FDP über Maßnahme, Tempo 30 auf der Westfalenstraße einzurichten. Wie berichtet, wurde in Höhe des Herz-Jesu-Krankenhauses am Montag die zulässige Geschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer reduziert.

„Wir werden über jede Maßnahme vor einer Kita unterrichtet“, merkte Ulrich Eckervogt in der Bezirksvertretung Hiltrup kritisch an. „Und hier hören wir im Vorfeld kein einziges Wort.“

In breiteren Bevölkerungskreisen werden Zweifel laut, ob diese Maßnahme notwendig gewesen sei. Es wird mit dem großen Abstand zwischen Krankenhaus und Bundesstraße argumentiert.

Wie zu Beginn der Woche berichtet, war die Temporeduzierung von der Kommission zur Integration von Menschen mit Behinderung beantragt worden. Die neue Tempo 30-Regelung trifft auf ausdrückliche Unterstützung der Grünen. „Eine gute und sinnvolle Regelung für mehr Verkehrssicherheit und Lärmschutz“, lassen sich Julia Burkhardt und Carsten Peters in einer Pressemitteilung der Grünen zitieren.

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