Krippensuche des Stadtdekanats
Ausgezeichnete Entdecker

Münster -

Hier mit Goldfischteich, dort mit Rätselstation: Die Krippen in Münsters Kirchen waren vielfältig und lockten viele Familien an, die bei der Krippensuche zwischen Weihnachten und Neujahr mitmachten. Jetzt wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Mittwoch, 06.01.2021, 17:00 Uhr
1. Platz (v.l.): Fine, Burkhard und Lutz Diekämper vor der Outdoor-Krippe Heilig Kreuz (nicht im Bild: Mutter Petra
1. Platz (v.l.): Fine, Burkhard und Lutz Diekämper vor der Outdoor-Krippe Heilig Kreuz (nicht im Bild: Mutter Petra Foto: Pjer Biederstädt

Da, wo es so richtig kniffelig wurde, hat es Lutz Diekämper am besten gefallen. „In der Heilig-Geist-Kirche konnte man verschiedene Aufgaben lösen. Das hat Spaß gemacht“, erinnert sich der 13-Jährige. Zusammen mit Papa Burkhard, Mama Petra und Schwester Fine (11) hat Lutz Diekämper an der Krippensuche des Stadtdekanats teilgenommen – und zwar ziemlich erfolgreich.

70 Familien haben sich zwischen Weihnachten und Neujahr auf Entdeckungstour durch Münsters Kirchen begeben und die dort aufgestellten Krippen über eine App den jeweiligen Gotteshäusern zugeordnet. „43 Familien haben alle Aufgaben mit Bravour gelöst, unter ihnen wurden die drei Gewinner per Los ermittelt“, sagtDr. Siegfried Kleymann, Pfarrer in der Gemeinde Heilig Kreuz im Kreuzviertel, als er am Mittwoch die Preise für das Gewinnspiel – eine Geschenktasche der Westfälischen Nachrichten – an die drei bestplatzierten Familien übergab.

2. Platz (v.l.): Regina, Aaron (5), Anna (12), Maria (10), Martha (8) und Josef Schlichtmann

2. Platz (v.l.): Regina, Aaron (5), Anna (12), Maria (10), Martha (8) und Josef Schlichtmann Foto: Pjer Biederstädt

Zu den Gewinnern gehörte neben Familie Diekämper eine weitere Familie aus Hiltrup: Regina und Josef Schlichtmann waren mit ihren Kindern Aaron (5), Martha (8), Maria (10) und Anna (12) an drei Tagen unterwegs, um die 15 Krippen abzuklappern. Die letzte Verbliebene haben sie noch schnell am Silvestermorgen besucht, erzählt Josef Schlichtmann. „Das ist eine tolle Sache, ohne die wir die Kirchen niemals alle kennengelernt hätten“, lobt Regina Schlichtmann die Aktion des Stadtdekanats.

Für Familie Hartensuer mit Vater René, Mutter Marion und den Kindern Emma (7), Lina (10) und Jakob (12) war die Suche eine willkommene Abwechslung im Lockdown. Am besten hat es den Gievenbeckern in der Kirche Herz Jesu an der Wolbecker Straße gefallen – schließlich gab es dort einen Teich mit echten Goldfischen.

3. Platz (v.l.): Jakob (12), Lina (10), Emma (7) und Marion. (Nicht im Bild: Vater René)

3. Platz (v.l.): Jakob (12), Lina (10), Emma (7) und Marion. (Nicht im Bild: Vater René) Foto: Pjer Biederstädt

„Die Aktion zeigt eben, dass die Krippe nicht nur auf die klassische Weise darzustellen ist“, sagt Pfarrer Kleymann, für den die Krippensuche eine gute Möglichkeit ist, die Botschaft von Weihnachten zu vermitteln.

Als absolut gelungen empfanden die Familien die Suche mit der neu eingeführten App. Geht es nach Stephan Orth, dem für die App verantwortlichen pastoralen Mitarbeiter im Bistum, könne die App die Krippensuche auch 2021 unterstützen. Wie die Suche genau aussehen wird, stehe jedoch noch nicht fest, so Kleymann.

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