Max-Winkelmann-Straße
„Verwaltung bricht ihr Versprechen“

Münster-Hiltrup -

Anwohner der Max-Winkelmann-Straße sind empört darüber, dass die vorgesehene Informationsveranstaltung auf Grund der Pandemie nicht mehr stattfinden soll. Sie wehren sich gegen die ursprünglichen Planungen der Stadt, entlang der Fahrradstraße ein absolutes Halteverbot einzuführen.

Montag, 01.03.2021, 18:34 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 18:40 Uhr
Die Anwohner der Max-Winkelmann-Straße sind sauer.
Die Anwohner der Max-Winkelmann-Straße sind sauer. Foto: gro

„Die Nachbarschaftsinitiative gegen das drohende absolute Halteverbot an der Max-Winkelmann-Straße ist empört darüber, dass die vorgesehene Informationsveranstaltung auf Grund der Pandemie nun überhaupt nicht mehr stattfinden soll. Stattdessen sollen jetzt lediglich Meinungspostkarten ausreichen und die Ergebnisse der Politik vorgestellt werden.

„Das ist intransparent, und so funktioniert Bürgerbeteiligung auch nicht. Zudem bricht die Verwaltung damit ihr Versprechen, mit den Betroffenen einen offenen Meinungsdialog zu führen“, erklärt die Nachbarschaftsinitiative.

Es könne nicht sein, dass die Coronasituation dafür herhalten muss, die Bürgerinnen und Bürger zu übergehen. Die Initiative fordert daher in einem Brief an Amtsleiter Michael Grimm kreative Beteiligungsformen in direkter Kommunikation. Das kann ergänzend auch in digitaler Form möglich sein und sollte von Seiten der Verwaltung technisch umsetzbar sein.

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