Kinderhaus
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Dienstag, 10.11.2009, 19:11 Uhr

Münster-Kinderhaus - „Diese Treppen bin ich früher mehrmals am Tag rauf und runter gelaufen“, erinnerte sich Rainer Neske , Vorstandsmitglied der Deutschen Bank , gestern an seine Schulzeit am Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Den Besuch in Münster zur Eröffnung einer Filiale der Deutschen Bank nutzte Neske, um bei seiner ehemaligen Schule vorbeizuschauen. „Als ich hier war, hieß es noch Gymnasium Kinderhaus “, berichtete er.

In den Fluren entdeckte der Gast viele bunte Bilder, mit denen sich ehemalige Abiturienten verewigt haben. „Das Bemalen der Wände war zu meiner Zeit absolut verboten“, sagte er mit einem Schmunzeln. „Das Schulgebäude hat sich äußerlich überhaupt nicht verändert“, stellte er fest.

Rektor Heinz Beumer berichtete Neske, der 1984 sein Abitur gemacht hat, dass sich inhaltlich allerdings viel getan habe und die neuen Namenspatrone, die Geschwister Scholl, auch Vorbild seien.

Neske diskutierte mit den Schülern des Leistungskurses Wirtschaft der Jahrgangsstufe 13 über die Finanz- und Wirtschaftskrise.

Mit im Klassenraum saßen unter anderem die beiden Lehrer Gisela Pauge und Rudolf Diekmann , die sich an Rainer Neske noch als Schüler erinnern. Gisela Pauge hatte ihn in Deutsch unterrichtet: „Er war ein sehr inter­essierter Schüler, aufgeweckt und diskussionsfreudig. Ein Schüler, wie ihn sich jeder Lehrer wünscht.“

Rudolf Diekmann weckte bei dem heutigen Banker das Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge. Bei ihm hatte der aus Coerde stammende ehemalige Gymnasiast das Fach Wirtschaftspolitik. Diekmann erinnert sich an Neske als sehr souveränen Schüler. Eigentlich sei er in vielen Bereichen gut gewesen, so Diekmann, der seinem früheren Schüler Karrieren auch in anderen Berufen durchaus zugetraut hätte.

Der Banker war von den Kenntnissen der Schüler des Wirtschaftsleistungskurses sehr beeindruckt und von ihren Fragen angetan. Es folgte eine Diskussion auf hohem Niveau, bei der Neske auch von seinen persönlichen Erfahrungen berichtete.

Schulleiter Heinz Beumer freut sich, durch die Schulpatenschaft der Deutschen Bank das Profilangebot des Geschwister-Scholl-Gymnasiums - neben beispielsweise der Kooperation mit der Kunstakademie, mit der Fachhochschule für Musik und dem Sprachenzentrum - ausweiten zu können: „Unsere Kooperation ist auf Vielfalt angelegt.“

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