Kinderhaus
Der Name ist Programm

Donnerstag, 25.03.2010, 18:03 Uhr

Münster-Kinderhaus - Das Projekt „ Soziale Stadt “ läuft aus. Der Beirat hat bereits die Notwendigkeit einer Fortsetzung betont, der Politik ist das ebenfalls klar. Und auch bei den Wohnungsunternehmen Sahle und Wohnsieger ( Heike Siemann ) geht es um die Weiterführung eines positiv begonnen Prozesses. Nun hat sich die „Image Werkstatt Schleife“ gegründet. Adelgund Schmitz (Sahle): „Wir möchten die Ideen der ,Sozialen Stadt langfristig sichern.“

Es ist eine Arbeitsgruppe, zu der langjährige Mieter, Eigentümer, das städtische Amt für Wohnungswesen und auch der Kulturverein Atrium gehören. Jeder der Beteiligten ist wiederum in eine Vielzahl von Netzwerken eingebunden.

Kennengelernt haben sich die Akteure über die „Soziale Stadt“. Es sei ein überschaubarer Kreis, wie es Rainer Leskow formuliert, beim Amt für Wohnungswesen innerhalb des Projekts „Soziale Stadt“ zuständig für den Bereich „Wohnen“. Auch Amtsleiterin Gabriele Regenitter schätzt die ungezwungene Runde - jenseits formeller Kontexte.

Erste Ideen, die konkret im Bestand beider Wohnungsunternehmen umgesetzt werden sollen, gibt es bereits. Am 1. Mai soll beispielsweise ein „Taschengeld-Projekt“ anlaufen. Jugendliche Mieter zwischen 14 und 18 Jahren können sich bei Sahle und Wohnsieger bewerben, die in den Häusern nach dem Rechten schauen, mal fegen oder Müll aufsammeln sollen. Fünf Euro soll es pro Stunde geben. Ein Projekt, das in Essen bereits erfolgreich laufe, so Heike Siemann.

In puncto Blumenaktion, die bereits seit etlichen Jahren mit inzwischen allen Wohnungsunternehmen in der Schleife läuft, könnte sich die Image-Werkstatt zum Beispiel eine Prämiierung für den schönsten Balkon vorstellen.

Weitere Ideen: In Kooperation mit den Schulen Themen wie Energiesparen anzugehen. Der internationale Kulturverein Atrium plant eine Fortsetzung des Vorleseaktion: konkret im Herbst „Geschichten am Lagerfeuer“. Clemens Bruns-Sommerhage: „Wir möchten Leute miteinander ins Gespräch bringen.“ Prinzipiell ist zudem angedacht, Promis als Projektpaten zu werben.

Dabei hat die Werkstatt - wie andere Initiativen in der Schleife auch - stets das Ziel, das Image des Wohngebiets zu verbessern.

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