Courage: Schüler setzen Zeichen
Stiftung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums feiert fünfjähriges Bestehen

Münster-Kinderhaus -

Gerechte Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen wollen die Mitglieder der „Courage Schülerstiftung – Schüler setzen Zeichen“ am Geschwister-Scholl-Gymnasium ermöglichen und dazu aktiv Beiträge leisten. Dafür setzt die Stiftung auf viele verschiedene Projekte. Und das nun schon seit fünf Jahren. Ein Jubiläum, das mit vielen Gästen feierlich begangen wurde.

Freitag, 13.01.2012, 16:01 Uhr

Courage: Schüler setzen Zeichen : Stiftung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums feiert fünfjähriges Bestehen
Das fünfjährige Bestehen der Schülerstiftung Courage am Geschwister-Scholl-Gymnasium wurde mit vielen Gästen gefeiert. Foto: mfe

Zu den Gratulanten, die die Stiftungsvorsitzenden Ranjana Häuser und Clemens Hesselink begrüßen konnten, zählte auch der ehemalige Schulleiter Heinz Beumer. Er sei sehr stolz darauf, die Entstehung dieser einmaligen Stiftung begleitet zu haben. Er spreche den Schülern aufgrund ihres außerordentlichen Engagements und der Verantwortung, die sie für andere übernähmen, seine Anerkennung aus.

Der jetzige Schulleiter Wilhelm Breitenbach bezeichnete die Stiftung als „Neudefinition von Schülerengagement“. „Eigentlich ist die Förderung von Bildung Aufgabe der Lehrer. Aber dass es sich an unserem Gymnasium Schüler zu ihrer Philosophie gemacht haben, anderen Schülern zu helfen ist schon etwas ganz Besonderes.“

Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson war ebenfalls voll des Lobes für das Engagement der Schüler: „Sie leisten damit einen Beitrag zum sozialen Frieden und haben etwas geschaffen, das über den Stadtteil hinaus strahlt.“

Unter den Gästen war auch die ehemalige Schülerin San Sa Nie Keizers, die zu den Gründungsmitgliedern von „Courage“ gehört. Sie berichtete von den Anfängen. „Unsere Idee war, das übriggebliebene Geld von unserer Abi-Feier nicht für Partys zu verschwenden, sondern damit etwas Sinnvolles und Nachhaltiges für andere zu schaffen und sie an der Bildung teilhaben zu lassen.“ Und wenn sie sehe, wie gut die Arbeit heute laufe, sei sie überzeugt, dass das rundum gelungen sei.

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