Messdiener-Aktion
„Selbst putzen lohnt nicht“

Münster-Kinderhaus -

Gut 100 Fahrräder in Kinderhaus und Sprakel sind jetzt wieder blitzeblank. Die Besitzer haben ihre Zweiräder bei einer Aktion der Messdiener für die neue Radfahrsaison vorbereiten lassen.

Montag, 29.04.2013, 18:04 Uhr

Auf Hochglanz brachten die Messdiener aus Kinderhaus und Sprakel die Fahrräder ihrer Kunden. Pfarrer Jan Magunski (r.) unterstützt die Jugendlichen.
Auf Hochglanz brachten die Messdiener aus Kinderhaus und Sprakel die Fahrräder ihrer Kunden. Pfarrer Jan Magunski (r.) unterstützt die Jugendlichen. Foto: mfe

Nach dem langen Winter sind die Fahrräder bei vielen so richtig eingestaubt. Und wer in der kalten Jahreszeit mit seiner Leeze unterwegs war, der hat die Spuren von Salz und Split immer mit dabei.

Die Messdiener aus Sprakel und Kinderhaus haben sich den Rädern intensiv gewidmet und sie während ihrer traditionellen Putz-Aktion auf Hochglanz gebracht. Im Hof des Fahrradgeschäftes Weigang haben sie geschrubbt und gewienert, Ketten geölt und Reifen aufgepumpt. Pfarrer Jan Magunski unterstützte die Messdiener bei ihrer Arbeit. Mit der Zahnbürste war er auch an unzugänglichen Stellen dem Dreck auf der Spur.

Fünf Euro mussten die Kunden bezahlen. Nach gut einer Stunde war das Rad abholbereit. Wer warten wollte, konnte sich die Zeit mit Waffeln und Kaffee verkürzen. „Das Geld wollen wir für eine Fahrt im Juni nach Schillig an der Nordsee verwenden“, erläuterte Ulrich Schulze , der die Messdiener mit betreut. Dort sei im vergangenen Jahr eine Kirche in Wal-Form eröffnet worden, in der Exerzitien für Jugendliche angeboten werden.

Rund 100 Radler vertrauten ihren Drahtesel den Messdienern an. „Wir kommen immer gerne, weil wir wissen, dass hier super gearbeitet wird“, sagte Ulrich Möller. „Seit es diese Aktion gibt, putzen wir gar nicht mehr selbst.“

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