Diamantener Meisterbrief überreicht
Maler in der fünften Generation

Münster-Kinderhaus -

Der Familienbetrieb Korves existiert bereits in der fünften Generation

Donnerstag, 18.06.2015, 18:06 Uhr

Karl Korves (Mitte) erhielt den diamantenen Meisterbrief. Es gratulierten (v.l.): Jan-Hendrik Schade, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster, Enkel Thorsten Korves, Mario Caruso, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Münster, und Sohn Günter Korves.
Karl Korves (Mitte) erhielt den diamantenen Meisterbrief. Es gratulierten (v.l.): Jan-Hendrik Schade, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster, Enkel Thorsten Korves, Mario Caruso, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Münster, und Sohn Günter Korves. Foto: sn

„Wir sind stolz auf Kollegen wie dich“, meinte Obermeister Mario Caruso von der Maler- und Lackierer-Innung Münster . Den diamantenen Meisterbrief (60 Jahre) überreichten er und Jan-Hendrik Schade, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Münster, an den Kinderhauser Karl Korves . Solch ein Jubiläum sei nicht alltäglich, sondern etwas ganz Besonderes, sagte Jan-Hendrik Schade. Für Korves indes war es 1955 ganz selbstverständlich, diesen Beruf zu ergreifen.

„Mein Vater und mein Opa waren auch schon Maler“, erzählte er. Bereits im Jahr 1875 gründeten Korves‘ Großvater Karl und Großonkel Bernhard Korves ihren Malerbetrieb. Im Jahr 1927 übernahm Vater Karl Korves die Firma. Der dritte „Karl“ in der Familie, der heutige Jubilar, trat schließlich 1955 in dessen Fußstapfen. Bis zum Jahr 1984 leitete er den Betrieb und verlegte ihn 1967 von der Marientalstraße nach Kinderhaus.

Viel Mut habe er in dieser Zeit bewiesen, besonders in den Aufbaujahren nach dem Krieg, lobte Obermeister Caruso bei der Überreichung des diamantenen Meisterbriefes.

Auch das Engagement der Familie sei es gewesen, das den Betrieb so erfolgreich werden ließ. Den übernahm 1984 Günter Korves, der Sohn des Jubilars, und führte ihn bis 2009 weiter. 1986 nahm dann Enkel Thorsten Korves die Zügel in die Hand. Er führt den Betrieb nun in der fünften Generation. Den diamantenen Meisterbrief will der Jubilar sorgsam aufbewahren, wie schon den Original-Meisterbrief aus dem Jahr 1955 und den goldenen Meisterbrief von 2005.

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