Wege am Kinderbach erinnern an Kinderhauser Kunstschaffende
Zwei neue Wege am Kinderbach

Münster-Kinderhaus -

Gemeinsam mit den Familienangehörigen der Namensgeber enthüllten Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink und Walter Schröer, Vorsitzender der Bürgervereinigung Kinderhaus, zwei neue Wegeschilder am Kinderbach.

Mittwoch, 30.09.2015, 23:09 Uhr

Die Erinnerung bleibt wach: Kea Wentker (l.) und ihre Cousine Kea Key mit Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink und Walter Schröer (r.) am neuen Gustav-Wentker-Weg.
Die Erinnerung bleibt wach: Kea Wentker (l.) und ihre Cousine Kea Key mit Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink und Walter Schröer (r.) am neuen Gustav-Wentker-Weg. Foto: kaj

Kinderhauser lassen sich nicht so leicht beirren. Walter Schröer hat zwar ein Jahr warten müssen, bis seine Idee, fünf Wegestücke in Kinderhaus nach bekannten Persönlichkeiten im Stadtteil zu benennen, Realität wurde. Doch gestern war es soweit: Bei strahlendem Sonnenschein enthüllten Schröer und Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink im Beisein von Familienangehörigen die Straßenschilder „Gustav-Wentker-Weg“ und „Albert-Nadolle-Weg“.

Zur Erinnerung: Münsters Stadtverwaltung war gegen eine Benennung dieser Wege, weil sie keine postalischen Anwohner haben. Das aber ließ die Politik, die Bezirksvertretung (BV) Nord, kalt. „Wir haben entschieden: Wir machen das trotzdem“, betonte Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink am Mittwoch zufrieden.

So freuten sich gestern zwei Familien: „Es war schon ein tolles Erlebnis – es war richtig schön“, sagte Albert Nadolles Tochter Irmgard van de Flierdt. Ihre Schwester Christa Nadolle war eigens aus Berlin angereist. Unter anderem waren auch Nadolles Enkelinnen Birgit van de Flierdt und Kerstin Maiwurm zugegen. Der Albert-Nadolle-Weg beginnt am Burloh und führt entlang des Kinderbachs bis zur Westhoffstraße.

Der Gustav-Wentker-Weg beginnt am Burloh und führt durch den Kinderbach-Grünzug bis zur Kristiansandstraße. Kea Wentker, Witwe des Malers, und ihre Cousine Kea Key waren ebenfalls glücklich über die Wegebenennung: „Wir haben uns sehr gefreut“, betonte Kea Wentker.

Ruth Betz, Beirätin im Stadtheimatbund, brachte die Stimmung an der Kinderbach-Brücke an der Kristiansandstraße auf den Punkt: „Es ist schön, bei solch strahlendem Sonnenschein an diese beiden Menschen zu denken.“

Die Wegeschilder, die an Irmgard Tempel, Hermann Vogt und Ingeborg Mühlig erinnern, werden im nächsten Monat enthüllt.

Am Albert-Nadolle-Weg freuen sich (vorn v.r.) Ruth Betz, Christa Nadolle und Irmgard van de Flierdt über die Namensgebung.

Am Albert-Nadolle-Weg freuen sich (vorn v.r.) Ruth Betz, Christa Nadolle und Irmgard van de Flierdt über die Namensgebung.

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