Maifest in Kinderhaus
Maibaum zwischen Frühlingsgrün

Münster-Kinderhaus -

Der Maibaum in Kinderhaus war die Attraktion. Von wo aus sieht er am besten aus? Direkt davor stehend oder gemütlich darunter sitzend, oder von den Treppen am Bürgerhaus aus? Die Kinderhauser probierten am Sonntagnachmittag alles aus.

Freitag, 12.05.2017, 17:34 Uhr

Der Maibaum in Kinderhaus war die Attraktion. Von wo aus sieht er am besten aus? Direkt davor stehend oder gemütlich darunter sitzend, oder von den Treppen am Bürgerhaus aus? Die Kinderhauser probierten am Sonntagnachmittag alles aus. Imposant war der Baum mit den wehenden Bändern des Maikranzes auf alle Fälle.

„Hier kann man sehen, was einem im Stadtteil geboten wird“, erklärte „Kap. 8“-Leiterin Ute Behrens-Porzky. Gemeinsam mit Werner Abbing moderierte sie den Nachmittag.

Das Maibaum-Fest hatte einige Jahre Pause, ehe es 2016 wiederbelebt wurde. Ein Glücksfall, wie man nun auch bei der neuesten Ausgabe sehen konnte.

Die Schützen machten ganz selbstverständlich mit, sorgten für Sitzgelegenheiten und die kulinarische Verpflegung. „Ohne sie könnten wir das gar nicht wuppen“, betonte Behrens-Porzky. Zwanglos ins Gespräch kommen, über den Maibaum fachsimpeln, oder einfach die Sonne genießen – das konnten die Besucher.

„Das ist viel mehr als eine Wohlfühl-Oase“, professionell sei das Ganze gemacht. meinte Dr. Hans-Georg Geißdörfer von der CDU-Ortsunion Kinderhaus, die sich um den Maibaum gekümmert hatte.

„Einen Maibaum aus Metall habe ich ja noch nie gesehen!“, meinte eine Besucherin aus Bielefeld. Vorteile habe das schon, erklärte man ihr: „Er kann nicht morsch werden.“ Das Bühnenprogramm war auch in diesem Jahr eine echte Stärke des Events. Der Spielmannszug St. Wilhelmi zog auf die Bühne, es folgten die „Original Kinderbachtaler“, einen Fahnenschlag von St. Wilhelmi gab es auch noch.

Helmut Baumeister vom Plattdeutschen Gesprächskreis trug Lieder zur Gitarre vor und merkte hinterher an: „Es macht Spaß, hier einen Kaffee zu trinken, und es macht Spaß, hier ein Lied zu singen!“. Den Anfang machte „I Love Flowers“, dann ging es mit „Veronika, der Lenz ist da“ weiter. Die Musikvereinigung Kinderhaus bot anspruchsvolle Ensemble-Musik.

Anschließend standen Vorführungen des Dojo-Teams auf dem Programm, das Rockorchester Kinderhaus sowie die Folkrock-Band „Nepomuk“.

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