Kinderhaus im Wandel
Kinderhaus wächst

Münster-Kinderhaus -

Kinderhaus wandelt sich. Neuer Wohnraum und neue Einkaufsmöglichkeiten sind entstanden.

Freitag, 04.08.2017, 21:08 Uhr

Ein prägendes Element der Bebauung des Wohngebiets Brüningheide ist der Komplex der Wohn- und Stadtbau im Hintergrund. Nach Sanierungen im Inneren soll mittelfristig auch die Fassade in Angriff genommen werden, heißt es. Die Kommunalpolitiker der SPD Kinderhaus, (v.l.) Walter Urbscheit, Rita Witte, Thomas Kollmann und Jochen Frese, begrüßen diese Perspektive.
Ein prägendes Element der Bebauung des Wohngebiets Brüningheide ist der Komplex der Wohn- und Stadtbau im Hintergrund. Nach Sanierungen im Inneren soll mittelfristig auch die Fassade in Angriff genommen werden, heißt es. Die Kommunalpolitiker der SPD Kinderhaus, (v.l.) Walter Urbscheit, Rita Witte, Thomas Kollmann und Jochen Frese, begrüßen diese Perspektive. Foto: kaj

Im September 2016 eröffnete Sahle die Seniorenwohnanlage Paulinum mit 81 Wohnungen in fünf Gebäuden. Das Grevener Familienunternehmen ließ das alte Hochhaus an der Killingstraße 1-7 abreißen und errichtete die mehrteilige Seniorenwohnlage. Nun baut Sahle auf der Tiefgarage an der Kristiansandstraße: 54 neue, geförderte Mietwohnungen werden dort entstehen.

240 neue Wohneinheiten sind im neuen Moldrickx-Quartier auf rund 26 000 Quadratmetern geplant. Die Familie übergab das ehemalige Gärtnerei-Grundstück im Zentrum des Stadtteils im Frühjahr der Stadt Münster. Die Gewächshäuser wurden bereits abgerissen und entsorgt. Zurzeit liegt ein riesiger Steinberg auf dem weitläufigen Gelände. Fest steht: Kinderhaus wird dort an exponierter Stelle neuen Wohnraum erhalten.

In direkter Zentrumsnähe liegt als Randbebauung des Wohngebiets Brüningheide ein großer, kompakter Wohnblock der Wohn- und Stadtbau. Die dunkle Fassade des Wohnblocks wirke insbesondere in den dunklen Monaten abweisend und nicht einladend, so die SPD Kinderhaus. Schon mehrfach habe man in puncto Fassadensanierung nachgefragt, zumal die Wohn- und Stadtbau in den vergangenen Jahren bereits in Innen- und Bädersanierungen sowie in die Aufzugsanlage investiert habe. Als nächstes solle nun auch die Fassade in Angriff genommen werden, so die SPD. Das bestätigte Prokurist Sebastian Albers , der die Abteilung Hausbewirtschaftung leitet. Nach der neuen Heizungsanlage, neuen Bädern und der Aufzugsanierung (rund 750 000 Euro in 2015) werde es mittelfristig jetzt auch um energetische Fassaden gehen. Mittelfristig bedeute in den nächsten fünf Jahren. Die Sanierung sei „sehr aufwendig und sehr kostenintensiv und wird abschnittsweise laufen müssen“, sagte Albers.

Die SPD begrüßt diese Perspektive. Der Wohnblock bilde das „Entree zur Brüningheide“ und sei vom Zentrum aus gut sichtbar. Sie fände es „toll, wenn die Mieter an der Farbgestaltung beteiligt würden“.

Derweil läuft die Fassadensanierung bei der Wohnungsgesellschaft Wohnsieger aktuell weiter. 2016 seien sieben Wohnungen saniert worden, im aktuellen zweiten Bauabschnitt an der Rückseite des Gebäudes an der Sprickmannstraße gehe es um 13 Wohnungen. Eine Balkonsanierung inklusive Betonsanierung gehöre dazu, so Eigentümerin Heike Siemann. So würden auf den Balkonen zum Beispiel die innenliegenden Abflüsse nach außen gelegt. Seit 2009 ist die Wohnungsgesellschaft stetig am Ball. 101 Wohnungen gehören zum Bestand.

Auch die Bauherren Heike und Norbert Siemann haben neuen Wohnraum geschaffen: In ihrem Neubau am Carlo-Schmid-Weg 2-4 sind in diesem Jahr 25 barrierefreie, öffentlich geförderte Wohnungen – und die Kita Grünschleife – entstanden. „Zum 1. Juni war alles vermietet“, berichtet Heike Siemann.

Auch BGP saniert an der Sprickmannstraße weiter. Am Freitag wurde dort das Gerüst aufgebaut.

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