Feuerwehr-Löschzug Kinderhaus
Löschzug musste 35 Mal ausrücken

Münster-Kinderhaus -

Beim 114. Stiftungsfest der Kinderhauser Wehr wurde die Jahresbilanz für 2017 gezogen. Außerdem standen etliche Beförderungen an.

Sonntag, 14.01.2018, 19:01 Uhr

Ein bewegtes Jahr liegt hinter dem Löschzug Kinderhaus – hier einige der Beförderten mit Gottfried Wingler-Scholz und Jörg Kaiser (2.u.4.v.l.).
Ein bewegtes Jahr liegt hinter dem Löschzug Kinderhaus – hier einige der Beförderten mit Gottfried Wingler-Scholz und Jörg Kaiser (2.u.4.v.l.). Foto: Claus Röttig

Der Andrang war riesig im Pfarrzentrum St. Josef, denn der Löschzug Kinderhaus der Freiwilligen Feuerwehr Münster hatte zum 114. Stiftungsfest eingeladen. Zur Eröffnung schlug Löschzugführer Jörg Kaiser allerdings erst einmal leise Töne an: „Ich habe einen Beitrag über Unzufriedenheit in der Bevölkerung gehört – und das hat mich sehr beschäftigt.” Sicher sei aber, dass man Erreichtes wertschätzen solle. „Und das man darüber auch glücklich sein sollte.”

Diesen Gedanken griff auch der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gottfried Wingler-Scholz, bei seiner Danksagung an die Kameraden auf: „Das Schönste ist doch sicher, den Dank in den Augen der Betroffenen unserer Einsätze zu sehen: Das kann wirklich glücklich machen.”

Auch ein Jahresrückblick, der durch Schriftführer Philipp Schwarte vorgetragen wurde, stand auf dem Programm. Die Zahlen konnten sich durchaus sehen lassen: „Wir wurden im vergangenen Jahr 35 Mal zu Bränden und Hilfeleistungen alarmiert, des Weiteren standen wir an insgesamt 218 dienstlichen Veranstaltungen ehrenamtlich parat.” Aktuell bestehe der Löschzug aus 29 Wehrleuten, zehn Kameraden in der Ehrenabteilung und drei Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr.

Auch Beförderungen standen an: Christian Hülsken wurden zum Brandmeister ernannt, Dominic Sandfuchs zum Unterbrandmeister und Christopher Kramer zum Oberfeuerwehrmann. Ramona Koch erhielt den Rang der Feuerwehrfrau und Lennart Brüggemann, Sascha Vennik und Kevin Hoppe wurden Feuerwehrmänner.

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