Kinderhauser Kappenfest 2018
Messing als Primaballerina

Münster-Kinderhaus -

Da blinkten und funkelten die Damen der Gemeinde und der Schützenbruderschaft St. Josef um die Wette: Es wurde zum schon traditionellen Kappenfest in das Pfarrzentrum eingeladen.

Sonntag, 04.02.2018, 18:02 Uhr

Ganz im Stil der 20er-Jahre waren die Gäste beim Kappenfest gekleidet. Und natürlich waren die Akteure der Darbietungen entsprechend angezogen. Der besondere Hingucker des Abends war allerdings Pfarrer Ulrich Messing: Der stieg nicht wie gewohnt in die Bütt, sondern überzeugte mit einer Tanzeinlage (kl. Foto).
Ganz im Stil der 20er-Jahre waren die Gäste beim Kappenfest gekleidet. Und natürlich waren die Akteure der Darbietungen entsprechend angezogen. Der besondere Hingucker des Abends war allerdings Pfarrer Ulrich Messing: Der stieg nicht wie gewohnt in die Bütt, sondern überzeugte mit einer Tanzeinlage (kl. Foto). Foto: cro

Da in diesem Jahr das Motto „Die goldenen Zwanziger” galt, waren natürlich die Kleider mit Strass und Steinchen besetzt.

Dabei hatten sich nicht nur die Damen herausgeputzt, um mit Boa und Glitter die Herren beim Charleston um den Finger zu wickeln: Auch die Männer erschienen stilecht mit Hut, Hosenträgern und weißem Oberhemd. Und so mancher Gast hätte sicher Al Capone zumindest modisch das sprichwörtliche Wasser reichen können.

Kinderhauser Kappenfest 2018

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  • Foto: Claus Röttig
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  • Kinderhauser Kappenfest 2018 Foto: Claus Röttig
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Den Auftakt machten natürlich die amtierende Königin Susanne Homölle, ihr Prinzgemahl Christoph und der Hofstaat. Mit einer Tanzaufführung im Stil der 20er-Jahre leiteten sie passend in den Abend ein. „Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Gemeinde und der Schützenbruderschaft, das ist uns besonders wichtig”, so der Pressesprecher der Schützen, Andreas Siepmann, der den Abend moderierte.

Natürlich durfte auch der närrische Pfarrer Ulrich Messing nicht fehlen: Doch entgegen der erwarteten Bütt trat der Geistliche dieses Mal mit einem Tanz an und moderierte den Abend mit. „Das war schon immer mein Traum”, so Messing als stilsichere Ballerina, natürlich mit Schwan um den Hals. Nach 20 Jahren habe er sich den Wunsch erfüllt. „Aber im kommenden Jahr wird es wieder eine Bütt geben – oder vielleicht tanze und rede ich gleichzeitig.”

Auch Stadtprinz Christian I. gab sich im Norden die Ehre. Das war natürlich ganz nach dem Geschmack von Messing. Und so schunkelte er direkt mit den Prinzgardisten, während der Prinz die Narren unterhielt. Das Messing dabei insbesondere das „schmucke Beinkleid” der Tollität auffiel und erst einmal verglichen werden musste, versteht sich von selbst.

Auch die Herz-Trumpf-Garde der Schlossgeister begeisterte mit ihrem Tanz, bevor Pastoralreferent Martin Grünert als Bänkelsänger die Bühne betrat. Er stimmte eine wohl nicht ganz authentische Geschichte über Adam und Eva an. Zumindest ist es unwahrscheinlich, dass Adam ein Jahr nach der Erschaffung Evas seine Rippe wiederhaben wollte. „Es ist einfach wunderbar, dass wir auch in unserem Team so karnevalsbegeisterte Mitarbeiter haben”, so das passende Resümee.

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