Wohnquartier Moldrickx
„Offenlegung bis zum Herbst“

Münster-Kinderhaus -

Die Aufstellung des Bebauungsplans für das Baugebiet Moldrickx, in dem 240 Wohnungen entstehen sollen, verzögert sich. Es ist der Igelbach, der momentan für die Verzögerung sorgt.

Mittwoch, 07.03.2018, 20:03 Uhr

Im Wohnquartier Moldrickx sollen rund 240 Wohnungen entstehen. Die ursprünglich für den Herbst vorigen Jahres angepeilte Offenlegung hat sich verzögert.
Im Wohnquartier Moldrickx sollen rund 240 Wohnungen entstehen. Die ursprünglich für den Herbst vorigen Jahres angepeilte Offenlegung hat sich verzögert. Foto: kaj

Die Aufstellung des Bebauungsplans für das Baugebiet Moldrickx, in dem 240 Wohnungen entstehen sollen, verzögert sich.

Ende März vorigen Jahres, als der Abriss-Bagger auf dem Gelände anrückte, war das Stadtplanungsamt noch davon ausgegangen, dass der Bebauungsplan im September offengelegt werden könne. Basis der Planung ist der Entwurf der Architektengruppe „Stadtraum“ aus Düsseldorf, die sich beim städtebaulichen Wettbewerb durchsetzte.

Es ist der Igelbach, der momentan für die Verzögerung sorgt: „Wir sind auf die Fachplanung für den Igelbach angewiesen“, erklärt Andreas Kurz vom Stadtplanungsamt.

Die Fachplanung für Gewässer ist Sache des Tiefbauamts. Aufgrund des Starkniederschlagsereignisses von 2014 wurden umfangreiche wasserrechtliche und technische Abstimmungen und Untersuchungen im Vorfeld durchgeführt.

Der alte Igelbach auf dem Moldrickx-Gelände habe keine Verbindung mit dem Igelbach, der über den Golfplatz laufe und dann über Rohre via Fernholzstraße und Keplerweg zum Kinderbach geführt werde, erklärt Berthold Reloe, Fachstellenleiter Planung beim Tiefbauamt. Es handele sich vielmehr um einen alten Verlauf des Igelbachs, der jetzt nur noch mit Oberflächenwasser aus einigen Gärten südlich des Eimermacherwegs gespeist werde.

Geplant sei, den alten Igelbach im westlichen Teil des Moldrickx-Quartiers in Absprache mit der Landschaftsbehörde zu öffnen. Die restliche Strecke bis zum Anschluss an die Regenwasserkanalisation der Westhoffstraße solle dann verrohrt werden.

„Wir müssen dafür ein Wasserrechtsverfahren durchführen“, erklärt Berthold Reloe. Parallel müsse der notwendige Rohrquerschnitt berechnet werden. Den Auftrag für die Berechnung werde das Büro Dr. Pecher erhalten, das sich auch nach der Hochwasserkatas­trophe mit der hydrogeologischen Situation von Kinderhaus befasst hatte.

Der zeitliche Rahmen sieht momentan folgendermaßen aus: „Wir streben eine Offenlegung bis zum Herbst 2018 an“, erklärt Andreas Kurz vom Stadtplanungsamt.

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