Arbeitskreis Sri Lanka wird Freundeskreis
Engagement für Sri Lanka

Münster-Kinderhaus -

Der Arbeitskreis, der in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, unterstützt in Sri Lanka verschiedene Projekte zur Selbsthilfe, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen.

Mittwoch, 07.03.2018, 20:03 Uhr

Das Engagement bleibt unverändert: Waltraud Völger und Lutz Löher vom Arbeitskreis Sri Lanka stellten die Projekte vor, die von Kinderhaus aus unterstützt werden.
Das Engagement bleibt unverändert: Waltraud Völger und Lutz Löher vom Arbeitskreis Sri Lanka stellten die Projekte vor, die von Kinderhaus aus unterstützt werden. Foto: cro

Große Veränderungen stehen dem Arbeitskreis Sri Lanka bevor: Denn im Laufe dieses Jahres will der Arbeitskreis, der als „eingetragener Verein” beim Amtsgericht gemeldet ist, das „e.V.“ löschen lassen. „Das bedeutet aber nicht, dass wir uns auflösen oder die Arbeit einstellen”, so der Vorsitzende Lutz Löher auch während der Jahreshauptversammlung. Vielmehr wolle man als Freundeskreis die Arbeit fortsetzen: „Wie wir das schon in den Jahren von 1978 bis 1996 getan haben.”

Der Arbeitskreis, der in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, unterstützt in Sri Lanka verschiedene Projekte zur Selbsthilfe, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen. „Wir werden durch die Umstrukturierung auch nur noch etwa die Hälfte der Spenden nach Sri Lanka schicken”, so Löher. So werden aus einer Summe von rund 50 000 Euro im Jahr nun etwa 25 000 Euro, die über das Hilfswerk Missio weitergeleitet werden. „Allerdings wird sich an der Verteilung selber zwischen den Projekten nichts ändern”, so der Vorsitzende. Denn man wolle nur die Arbeit vereinfachen, nicht die Leistung als solches schmälern.

Nachdem die Mitglieder noch einmal die Vorgehensweise des Vorstandes für die Zukunft begrüßt hatten, stellte Löher noch die Projekte vor, die unterstützt werden. „Wir finanzieren ein Haus für Kriegswaisen und ein Altersheim in Mirusuvil.” Denn in Sri Lanka geschehe es, dass man die Alten, die sich nicht mehr selber versorgen könnten, auf die Straße setze und sich selbst überlasse. Zudem werde es weiterhin die Leprahilfe und die Lernhilfen, die Unterstützung der Kinder mit Schulbüchern und Material, geben”, so Löher.

Auch die Frauenbildungskurse, in denen es um Handwerk, Familie und Planung geht, sowie die Ausbildung der Katechisten würden weiter fortbestehen. Betrieben werde in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe, da sich die Projekte doch nur von unten, von der Basis heraus, entwickeln ließen.

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