Kinderhauser Rundwege
Schilder-Service auf Putz-Tour

Münster-Kinderhaus -

Frühjahrsputz und Kontrolle auf den Kinderhauser Rundwegen - ein Team der Bürgervereinigung ist unterwegs

Dienstag, 10.04.2018, 18:04 Uhr

Reparieren, ersetzen und putzen (v.l.): Frank Philipp, Christopher Görlich und Walter Schröer kümmern sich um die Kinderhauser Rundwege. Jedes Jahr im Frühjahr werden alle drei Rundwege, insgesamt 21 Kilometer, kontrolliert. Eine Leiter ist mit dabei, um die kleinen Wegweiser zu erreichen, die hoch aufgehängt sind.
Reparieren, ersetzen und putzen (v.l.): Frank Philipp, Christopher Görlich und Walter Schröer kümmern sich um die Kinderhauser Rundwege. Jedes Jahr im Frühjahr werden alle drei Rundwege, insgesamt 21 Kilometer, kontrolliert. Eine Leiter ist mit dabei, um die kleinen Wegweiser zu erreichen, die hoch aufgehängt sind. Foto: kaj

Ralf Heupel (CDU) war Bezirksbürgermeister und der Präsident des Stadtsportbunds, Jochen Temme, Leiter der Bezirksverwaltung Nord, als am 21. Juni 2008 die Kinderhauser Rundwege eröffnet wurden. Eine Laufsport- und eine Radfahrgruppe starteten als erste.

Ein Jahr zuvor hatte Kinderhaus den Stadtteil-Marketing-Wettbewerb der Stadt Münster mit seinem Rundwege-Konzept gewonnen. Die Idee war, Bürgern und Besuchern die historischen Besonderheiten von Kinderhaus vorzustellen, hieß es. Viele arbeiteten mit und lieferten Infos: Dr. Ralf Klötzer, Vorsitzender der Gesellschaft für Leprakunde, und Walter Schröer, Vorsitzender der Bürgervereinigung Kinderhaus, schrieben die Texte für die großen Infotafeln an über 40 Standorten.

Es gibt drei Rundwege: einen roten Rundweg von elf Kilometern Länge, der rund um Kinderhaus führt, sowie einen grünen und einen blauen, jeweils fünf Kilometer lang. Der grüne Rundweg führt ins südliche Kinderhaus, der blaue in den nördlichen Bereich. Start- und Schlusspunkt ist jeweils an der Pfarrkirche St. Josef.

Auf den Weg macht sich seit 2009 in jedem Frühjahr der „Radwege-Reparatur Service“, wie auf dem Schild am Anhänger von Walter Schröers Leeze zu lesen ist.

Auch jetzt ist er, unterstützt von seinen Mitstreitern Dr. Christopher Görlich und Frank Philipp, mit dem Fahrrad unterwegs: Das Trio ist auf Kontroll- und Frühjahrsputz-Tour. Gestartet ist es bei Familie Schröer vor der Haustür und hat inzwischen den Abzweig am Bergbusch erreicht.

Außer den großen Infotafeln gibt es auch etliche kleine Rundweg-Schilder, die einfach nur angeben, in welche Richtung es weitergeht. Davon fehlen einige, hat das Team festgestellt.

Am Idenbrockplatz hat die Infotafel einen neuen Standort zwischen den Bänken an der Markus-Kirche gefunden und sei mit Hilfe von Presbyter Ulrich Möller auch um Informationen zur Markus-Kirche ergänzt worden, berichtet Walter Schröer. Anstelle des Anfang des Jahres zerstörten Schildes auf dem Sprickmannplatz gibt es jetzt eine Infotafel im Atrium.

Unangenehm aufgefallen ist dem Team, dass die Kabelbinder der Wahlplakate in vielen Fällen noch immer an den Laternen hängen.

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