„Kunst am Rand“-Kunstwerke werden im Westfalia-Vereinshaus ausgezeichnet
Drei Preise und eine Performance

MÜNSTER-KINDERHAUS -

2500 Euro an Preisgeld warten auf drei Kunstwerke, die damit gar nicht mehr „am Rand“ stehen.

Freitag, 14.09.2018, 19:20 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 05:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 19:20 Uhr
Das sieht nach einem herbstlichen Ferngespräch aus: Die Künstlergruppe „RandomTrigger“, bestehend aus der Schauspielerin Silvia Munzon Lopez und dem Komponisten Ralf Haarmann, präsentiert am Sonntag ab 15 Uhr im Westfalia-Vereinshaus Klangkunst. Anschließend findet die Preisverleihung der Ausstellung „Kunst am Rand“ statt.
Das sieht nach einem herbstlichen Ferngespräch aus: Die Künstlergruppe „RandomTrigger“, bestehend aus der Schauspielerin Silvia Munzon Lopez und dem Komponisten Ralf Haarmann, präsentiert am Sonntag ab 15 Uhr im Westfalia-Vereinshaus Klangkunst. Anschließend findet die Preisverleihung der Ausstellung „Kunst am Rand“ statt.

Erst kommt die Preisverleihung, dann folgt – der Abbau. Das Ausstellungsprojekt „Kunst am Rand“ läuft bis zum 30. September aus. Am Sonntag, (16. September) wird aber zunächst im Rahmen der Ausstellung der Kunstpreis Kinderhaus überreicht. Die Preisverleihung findet im Vereinshaus von Westfalia Kinderhaus, Bernd-Feldhaus-Platz 1, ab 16 Uhr statt.

Zwei Förderpreise in Höhe von je 500 Euro sowie der mit 1500 Euro dotierte Kunstpreis sollen dann verliehen werden, so Jochen Koeninger, Kurator der Schau. „Die Ausstellung ist bisher auf ein großes Interesse bei Besuchenden und Medien gestoßen“, betont Koeninger. In einer Pressemitteilung verweisen die Veranstalter in diesem Zusammenhang auf ihre Beobachtungen an den einzelnen Standorten der Ausstellung sowie auf die Nachfragen nach Führungen. In einem Videoprojekt wurden auf YouTube zudem 24 der insgesamt gezeigten 50 Kunstwerke vorgestellt.

An vier Standorten wird seit dem 10. Juni in Kinderhaus Kunst präsentiert: Zu sehen sind die Exponate auf dem Gelände von Westfalia Kinderhaus, am Pfarrhaus St. Josef, an der Waldschule und auf Gut Kinderhaus. Inzwischen dürften die markanten Ausstellungsstücke bei vielen Kinderhausern schon fast zum Ortsbild gehören. Das könnte beispielsweise für Andreas Laugesens „Tänzerinnen“ auf dem Westfalia-Gelände, Annette Hinrichers „Fluchtbäume“ an der Waldschule, Dirk Stövers „Kauernde“ am Pfarrhaus St. Josef oder für den von Friederike Hinz mit „Flur 10, Flurstück 66“ betitelten markanten roter Hochsitz bei Gut Kinderhaus gelten.

Dreiköpfige Jury

Welche der 50 Kunstwerke preiswürdig sind, entscheidet eine dreiköpfige Jury, zu der Dr. Gail Kirkpatrick (Kunsthalle Münster), Ekkehard Neumann (Vorsitzender des Westdeutschen Künstlerbundes) und der Kunsthistoriker Dr. Stephan Trescher gehören. Überreicht werden die Auszeichnungen von Manfred Igelbrink, Bezirksbürgermeister für Münster-Nord. Die Bezirksvertretung Münster-Nord bewilligte die Preisgelder aus ihren eigenen Mitteln.

Nach der Preisverleihung haben Kunstinteressierte die Möglichkeit, auf der Biergarten-Terrasse des Westfalia-Vereinshauses mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen, so Kurator Koeninger. Die an der Schau teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler könnten zudem Kontakte knüpfen oder pflegen.

Klanginstallation

Eingeleitet wird die Preisverleihung natürlich auch mit Kunst – und zwar mit Klangkunst. Im Panaroma-Raum des Westfalia-Vereinsheims wird es am Sonntag bereits ab 15 Uhr eine „Soundperformance“ der Künstlergruppe „RandomTrigger“ geben. Dabei treten die Schauspielerin Silvia Munzon Lopez und der Komponist Rolf Haarmann auf. Mit seiner Klanginstallation „Am Rand gekratzt“ nimmt Haarmann auch bei „Kunst am Rand“ teil.

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