Markus Lewe besucht Flüchtlinge in Kinderhaus
Oberbürgermeister sucht das Gespräch

Münster-Kinderhaus -

Wie ist der Alltag von geflüchteten Menschen in Münster, was bewegt und beschäftigt sie? Das war Thema bei Besuchen des Oberbürgermeisters (OB) Markus Lewe in den städtischen Einrichtungen für Flüchtlinge am Wangeroogeweg und an der Grevener Straße. „Es ist mir wichtig, direkt vor Ort mit den hier lebenden Menschen zu reden und mehr über sie zu erfahren“, so der Oberbürgermeister, der von Sozialdezernentin Cornelia Wilkens begleitet wurde.

Donnerstag, 22.11.2018, 18:38 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 08:47 Uhr
Die Bewohner der Einrichtung an der Grevener Straße hatten für ihre Gäste gekocht und luden Stadträtin Cornelia Wilkens und Oberbürgermeister Markus Lewe (vorn, 3.v.l.) zum Mittagessen ein.
Die Bewohner der Einrichtung an der Grevener Straße hatten für ihre Gäste gekocht und luden Stadträtin Cornelia Wilkens und Oberbürgermeister Markus Lewe (vorn, 3.v.l.) zum Mittagessen ein. Foto: tadt Münster

Das Wohnheim am Wangeroogeweg bietet Platz für 50 Personen. Aktuell leben dort mehrere Familien mit insgesamt 44 Personen sowie eine sechsköpfige Männer-Wohngemeinschaft. Die Bewohnerinnen und Bewohner kommen unter anderem aus Nigeria, Aserbaidschan, Albanien und Pakistan. OB Lewe konnte einen Sprachkursus miterleben. Außerdem gaben die Bewohner Einblick in ihre Wohnsituation und luden ihn in ihren Räumen zu arabischem Kaffee und Kuchen ein, teilt die Stadt Münster mit.

In der Einrichtung an der Grevener Straße ist Platz für 40 Bewohner. Derzeit leben dort 34 Männer aus zehn Herkunftsländern. Sie luden die Gäste zum Mittagessen mit afrikanischen und arabischen Gerichten ein – eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Oberbürgermeister Lewe zeigte sich erfreut über die herzliche Begrüßung und den offenen Austausch in beiden Einrichtungen, so die Mitteilung der Stadt Münster weiter. Lewe: „Das schärft das Gespür für die Menschen. Ich habe von positiven Erfahrungen gehört, aber natürlich auch von Wünschen und Sorgen.“ Außerdem bestätigte sich: Sprache und Kochkultur bringt Menschen zusammen, bietet Anknüpfungspunkte und schafft Gelegenheiten, um nicht über, sondern mit Menschen zu reden.

Die Besuche hatte der Sozialdienst für Flüchtlinge des städtischen Sozialamtes organisiert. Dieser betreut die Menschen in den Einrichtungen und ist Ansprechpartner für die Nachbarschaft.

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