Kulturverein Atrium
„Es ist eine Erfolgsgeschichte“

Münster-Kinderhaus -

Runder Geburtstag am Kinderhauser Sprickmannplatz: Seit zehn Jahren existiert das Atrium unter ehrenamtlicher Führung.

Sonntag, 02.12.2018, 19:22 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 18:40 Uhr
Strahlende Gesichter (v.l.): Clemens Bruns-Sommerhage, Nicole Berner, Wendela-Beate Vilhjalmsson und Adelgund Schmitz freuten sich über den zehnten Jahrestag des Atriums unter ehrenamtlicher Führung.
Strahlende Gesichter (v.l.): Clemens Bruns-Sommerhage, Nicole Berner, Wendela-Beate Vilhjalmsson und Adelgund Schmitz freuten sich über den zehnten Jahrestag des Atriums unter ehrenamtlicher Führung. Foto: cro

„Auch wenn es um so manche Ecken und Kanten ging: Es ist eine Erfolgsgeschichte.” Die erste Vorsitzendes des Kulturvereins Atrium, Adelgund Schmitz , freute sich. Denn es galt, einen runden Geburtstag am Sprickmannplatz zu feiern. Seit zehn Jahren ist das Atrium unter ehrenamtlicher Führung, und es hat sich von einer Gaststätte zu einem Kulturtreff entwickelt. Grund genug, auch mit einer Ausstellung die Vergangenheit noch einmal Revue passieren zu lassen.

„Damals war das Atrium noch eine normale Gaststätte, die dann zum Teil hauptamtlich bewirtschaftet wurde”, erinnerte sich Schmitz. Daher könne man gar nicht genau sagen, welchen Geburtstag man feiern solle. „Aber vor genau zehn Jahren wurden die Geschäfte dann ehrenamtlich übernommen.”

Anlässlich der Feier waren nicht nur Förderer und Freunde des „Internationalen Kulturvereins” gekommen. Auch Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson richtete ein Grußwort an die Gäste: „Das Atrium ist ein wichtiger Bestandteil für das kulturelle Leben im Stadtteil.” Doch das Fortbestehen einer solchen Einrichtung sei nur gewährleistet, wenn Menschen den Raum mit Leben füllten. „Es ist ein gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement im Stadtteil.”

Auch die zweite Vorsitzende des Atriums, Nicole Berner, freute sich über das Jubiläum und die Ausstellung, die vom ehemaligen Vorsitzenden Clemens Bruns-Sommerhage konzipiert wurde. „Damals wurden wir von der Werner-und-Ingeborg-Mühlig-Stiftung stark finanziert, sonst hätten wir das nicht stemmen können”, so Schmitz, während das Junge Theater Cactus mit Comedy die Gäste unterhielt.

Die Ausstellung mit den 22 Plakaten ist noch bis Ende Januar im Atrium zu sehen.

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