Weihnachtsfeier in Jaksice
Weihnachtsgrüße für Jaksice

Münster-Kinderhaus -

Der Förderverein „Für Dich“ hat die Weihnachtsgrüße und Pakete aus Kinderhaus ins 850 Kilometer entfernte Jaksice gebracht.

Donnerstag, 20.12.2018, 20:00 Uhr
Die Fahrt nach Jaksice war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg: Der Förderverein „Für Dich“ brachte 83 Pakete und viele weitere Geschenke nach Polen. Dort gab es eine Weihnachtsfeier mit Bescherung.
Die Fahrt nach Jaksice war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg: Der Förderverein „Für Dich“ brachte 83 Pakete und viele weitere Geschenke nach Polen. Dort gab es eine Weihnachtsfeier mit Bescherung. Foto: Förderverein "Für Dich"

850 Kilometer sind es von Kinderhaus bis zum polnischen Kinderheim in Jaksice. Etwa zehn Stunden braucht man für diese Strecke. Marianne Fiege, Lena Wilken, Regina Franz, Uwe Deters , Winfried Wilken und Wolfgang Lödde vom Förderverein „Für Dich“ haben sich in diesem Jahr auf den Weg gemacht, um die Weihnachtsgrüße und Päckchen aus Kinderhaus am dritten Advent zu überbringen.

„Die Hinfahrt war entspannt, wenn auch lang“, erzählte Wolfgang Lödde, Vorsitzender des Fördervereins Jaksice. Frühmorgens ging es am Pfarrzentrum St. Josef los in Richtung Osten. „Abends haben wir dann erst einmal die Pakete sortiert und noch das eine oder andere nachgepackt.”

In zwei Fahrzeugen wurden 83 Pakete transportiert. Hinzu kamen noch Geschenke von der Schützenbruderschaft St. Josef für eventuelle Nachmeldungen. „Dieses Jahr sind wirklich alle Wünsche der Kinder erfüllt worden”, berichtete der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Uwe Deters. Darunter war Kosmetik für die Mädchen, aber auch viel Elektrik wie Lautsprecher – und sogar ein Kinderbuggy für eine Mutter, die ebenfalls in dem Komplex des Kinderheims wohnt.

Dann rückte die große Bescherung näher. „Dieses Mal haben wir die Weihnachtsfeier und den Besuch des Nikolauses mit allen Kindern zusammen gemacht”, erzählte Wolfgang Lödde. Und zwar, um am nächsten Tag mit den Kindern noch etwas unternehmen zu können, „was ihnen sehr wichtig war“. Die Freude war groß, als die Kinder Uwe Deters, der die Rolle des Nikolaus übernommen hatte, mit Gesang und Aufführungen begrüßten.

„Es war wunderbar: Gerade die Karten, die von den Kinderhausern geschrieben wurden, und die beigelegten Fotos haben für die Kinder eine große Bedeutung”, erläuterte Deters.

Das konnte Regina Franz, die als Dolmetscherin die Tour wieder begleitet hatte, nur bestätigen: „Ich musste jede Menge Karten übersetzen. Jedes Kind wollte wissen, was geschrieben worden war.”

Die Kinderhauser nahmen sich am zweiten Tag Zeit, um mit den Mädchen und Jungen zu basteln. Es entstanden zum Beispiel Bilderrahmen für die anschließende Fotoaktion, ebenso Tannenbäume und Schneemänner. Es seien auch viele aus dem Ort dabei gewesen, die sich an dieser Aktion beteiligt hätten, freute sich Wolfgang Lödde.

Am Montag ging es dann wieder zurück nach Kinderhaus. „Wir können uns nur bei allen bedanken, die eine solche Aktion überhaupt erst möglich gemacht haben, nämlich bei unseren zahlreichen Unterstützern”, erklärte Wolfgang Lödde.

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