Interview mit dem Bezirksbürgermeister
Vorbildlicher Einsatz der Bürger

Münster-Nord -

Rückblick auf 2018 und Perspektiven für 2019: Darum geht es im Interview mit Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink.

Sonntag, 30.12.2018, 19:00 Uhr
Entwicklungen im Norden: Die Grundschule am Kinderbach (Bild) und die Grundschule Sprakel sollen neu gebaut werden. Das waren wichtige Entscheidungen im Jahr 2018.
Entwicklungen im Norden: Die Grundschule am Kinderbach (Bild) und die Grundschule Sprakel sollen neu gebaut werden. Das waren wichtige Entscheidungen im Jahr 2018. Foto: kaj

Ein spannendes Jahr endet. Viele Entwicklungen in Münsters Norden sind angestoßen worden. Vor allem im Bereich der Infrastruktur sind Weichen gestellt worden. 2018 war auch ein Jahr der Begegnung: zum Beispiel bei kulturellen Veranstaltungen wie „Kunst am Rand“. Zum Jahr 2018 und den Perspektiven für das neue Jahr befragte Redakteurin Katrin Jünemann Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink .

Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink

Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink

Münsters Norden wächst in den nächsten Jahren in allen drei Stadtteilen. Wie beurteilen Sie die Entwicklung in Kinderhaus, Coerde und Sprakel?

Igelbrink: Münster ist eine attraktive Stadt und veranlasst somit viele Menschen, nach Münster zu ziehen. Für diese Menschen muss natürlich auch bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, und die Bautätigkeit unter anderem in Kinderhaus, Coerde und Sprakel trägt dem Rechnung. Ich hoffe, dass viele der neuen Bürger sich engagieren und einbringen und mit ihren Ideen die Stadtteile bereichern.

Vor welchen Aufgaben steht die Politik?

Igelbrink: Politik und Verwaltung sind nicht allein für die Schaffung von Wohnraum verantwortlich. Eine steigende Bevölkerungszahl stellt zwangsläufig auch neue Herausforderungen in der Infrastruktur dar. Genannt seien hier zum Beispiel die Handlungsfelder Kindertagesstätten, Schulen oder wohnortnahe Versorgung. Auch die jetzt schon bestehende Verkehrsproblematik wird sicher nicht besser und bedarf dringend der Erarbeitung von Lösungen.

Was war für Sie in diesem Jahr eine wichtige (politische) Entscheidung?

Igelbrink: Wichtige politische Entscheidungen gab es 2018 Gott sei Dank mehrere. Besonders erwähnen möchte ich hier die beginnende Verbesserung bei den Schulen – im Schulzentrum Kinderhaus, der Neubau der Grundschule Sprakel und der Grundschule „Am Kinderbach“ –, den erneuten Vorstoß zur Beruhigung der Verkehrssituation in den Rieselfeldern und dass es endlich sichtbar losgeht am Hamannplatz in Coerde.

Worüber haben Sie sich gefreut?

Igelbrink: Grund zur Freude gab es genug, die neue Tribüne beim SC Westfalia Kinderhaus, die Katholikentag-Unterkünfte im Schulzentrum und, und, und – also das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der Bürger in Kinderhaus, Coerde und Sprakel. Aber wenn ich an die Weihnachtsbeleuchtung im Stadtteil Kinderhaus denke, dann muss ich sagen: Da geht mir das Herz auf.

Ihr Wunsch für 2019?

Igelbrink: Persönlich wünsche ich allen Bürgern ein frohes, gesundes und glückliches Jahr 2019. Denn Glück kann auch in den dunkelsten Zeiten gefunden werden, wenn nur einer sich daran erinnert, das Licht anzuschalten.

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