Pro Grünring
„Grünzüge nicht antasten“

Münster-Kinderhaus -

Die Bürgerinitiative Pro Grünring begrüßt die Ablehnung der Moorhock-Bebauung, durch die Münsters Grünring angetastet würde.

Donnerstag, 14.02.2019, 19:00 Uhr
Christa Hartmann (l.) und Carmen Schoeneberg von der Bürgerinitiative Pro Grünring setzen sich für den konsequenten Schutz der Grünringe Münsters ein.
Christa Hartmann (l.) und Carmen Schoeneberg von der Bürgerinitiative Pro Grünring setzen sich für den konsequenten Schutz der Grünringe Münsters ein. Foto: kaj

Dass es jetzt Gegenwind in der Politik zur Bebauung der teilweise mit Altlasten belasteten Fläche am Moorhock gibt, begrüßt die Bürgerinitiative „Pro Grünring“.

Ganz wichtig ist ihr, darauf hinzuweisen, dass mit diesem Bauvorhaben auch Münsters Grünring angetastet würde – und zwar an seinen schmalsten Stelle, betonen Christa Hartmann und Carmen Schoeneberg . Lediglich 100 Meter würden dann noch übrig bleiben, erklären sie.

Die Stadt Münster werbe mit dem Grünring und ihren Grünzügen für sich. Gerade erst sei in dem Konzept „Global nachhaltige Kommune 2019“ bekräftigt worden, dass die geschützten Freiflächen nicht bebaut werden sollen. An dieses Versprechen will die Bürgerinitiative die Politik erinnern.

Für Hartmann und Schoeneberg geht es ums Prinzip: Ist erst mal ein Stück des Grünrings angetastet, befürchten sie einen „Dammbruch“, einen „Domino-Effekt.“ Grünringe und Grünzüge dienten dazu, die Stadtteile und die Innenstadt als Kaltluftschneise mit Frischluft zu versorgen. Christa Hartmann: „Nicht zuletzt dieses Konzept hat dazu beigetragen, dass Münster 2004 als lebenswerteste Stadt ausgezeichnet wurde.“

Und wenn es nicht mal an seiner schmalsten Stelle geschützt werde, fragten „sich die Menschen, wie glaubwürdig das Konzept überhaupt ist“.

Die Bürgerinitiative hatte im Zusammenhang mit dem Baugebiet Moorhock auch einen auf Umweltrecht spezialisierten Anwalt eingeschaltet, der sich mit der Materie ausein­andergesetzt hatte.

Fest steht, „Pro-Grünring“ bleibt am Ball. Die Initiative wird die Freiflächen Münsters im Blick behalten und für sie eintreten.

 

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Bisher keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung
 
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