Kunstausstellung des Kap.8
Starke Motive direkt vor der Haustür

Münster-Kinderhaus -

„Natürlich Malerei“ – unter dieser Überschrift wird bis zum 24. März zu einer Ausstellung mit Bildern von Stefanie Peters in die Agora des Bürgerhauses eingeladen.

Dienstag, 19.02.2019, 18:20 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 18:02 Uhr
Sie wolle „versteckte Reize einer struppig-spröden, gewissermaßen reduzierten Landschaft herauskitzeln“, erläutert Künstlerin Stefanie Peters (kl. Bild).
Sie wolle „versteckte Reize einer struppig-spröden, gewissermaßen reduzierten Landschaft herauskitzeln“, erläutert Künstlerin Stefanie Peters (kl. Bild). Foto: sn

Urwüchsige Landschaften, fast direkt vor der Haustür. Wenn sich Stefanie Peters Richtung Rieselfelder aufmacht, dann hat das auch künstlerische Gründe. Starke Motive sind ihr Ding, und die findet sie dort. 35 ihrer Bilder sind derzeit in der Agora des Bürgerhauses ausgestellt, am Montagabend war die Vernissage.

Es ist die erste Ausstellung von Peters als Einzelkünstlerin, und auch der Bezirksbürgermeister sah sie sich an. Manfred Igelbrink machte „Potenziale“ aus, und genauso heißt auch die Ausstellungsreihe des Kap. 8, in dessen Rahmen nun die Bilder von der Künstlerin unter dem Motto „Natürlich Malerei“ zu sehen sind.

Peters studierte Kunstgeschichte, wurde dann Buchhändlerin und arbeitet jetzt in der Universitätsbibliothek Münster, wo sie die historischen Bestände betreut. Die Kunst ist ihre Ausdrucksform, zwei Genres widmet sie sich dabei vor allem: der Landschafts- und der Aktmalerei. Bilder von beiden sind derzeit in der Agora zu sehen. „Kraft und Energie“ machte Dr. Annette Georgi, die eine Einführung in die Ausstellung bot, beim Betrachten der Bilder aus. Behutsam nähert sich die Autodidaktin Peters den Motiven und bringt sie mit Leichtigkeit auf die Leinwand, was sich auch in der Pinseltechnik zeigt. An der Ems, am Eltingmühlenbach und in den Rieselfeldern findet sie die Inspirationen für ihre künstlerische Arbeit. „Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob die von mir gemalten landschaftlichen Gegebenheiten stark durch den Menschen geformt sind“, sagt Stefanie Peters, denn auch hier ließen sich die „Wachstumskräfte“ und das „Eigenleben des Gegenstandes“ erfahren. Sie wolle „versteckte Reize einer struppig-spröden, gewissermaßen reduzierten Landschaft herauskitzeln“. Bewusst beschränke sie sich dabei auf einige wenige Motive, denn im Vertrauten gebe es immer wieder neue Aspekte zu entdecken. Ihr Ziel, das Interesse des Betrachters zu wecken und wach zu halten, hat sie voll erfüllt.

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Die Ausstellung „Natürlich Malerei“ ist bis zum 24. März in der Agora des Bürgerhauses zu sehen.

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