Einbahnstraße bleibt noch bis Freitag
Einbahnstraße noch bis Freitag

Münster-Kinderhaus -

Verstärkten Schleichverkehr über den Idenbrockweg zum Zentrum Kinderhaus gibt es seit Einrichtung der Einbahnstraßenregelung. Diese Regelung soll nächste Woche Freitag aufgehoben werden, so das Tiefbauamt.

Samstag, 02.03.2019, 06:00 Uhr
Am späten Freitagnachmittag kommender Woche soll die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden.
Am späten Freitagnachmittag kommender Woche soll die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden. Foto: kaj

Drei Wochen gilt nun schon die Einbahnstraßenregelung auf der Westhoffstraße. Sie ist im Zusammenhang mit den Kanalbauarbeiten für den Ohmweg eingerichtet worden, der in den nächsten Wochen einen größer dimensionierten Regenwasserkanal erhält: Der Regenwasserkanal soll von 15 auf 50 Zentimeter Durchmesser vergrößert und verlängert werden. Da der neue Kanal zukünftig unterhalb des Lärmschutzwalls an der Westhoffstraße verläuft und dort auch an den vorhandenen Kanal angeschlossen wird, wurde die Einbahnstraßenregelung notwendig.

Am Freitag kommender Woche wird diese Regelung im Laufe des späten Nachmittags wieder aufgehoben, so die Auskunft des Tiefbauamts gestern.

An der Einmündung der Straße Wilkinghege auf die Westhoffstraße kann seit drei Wochen nur nach rechts in die Westhoffstraße abgebogen werden. Autofahrer, die von der Steinfurter Straße über die Straße Wilkinghege das Zentrum Kinderhaus erreichen wollen, haben deshalb in zunehmendem Maße den Schlenker über den kleinen Idenbrockweg gewählt, beklagen Anwohner.

Der Idenbrockweg werde sowieso schon oft als Schleichweg genutzt, bedauerte eine Anwohnerin am Freitagmorgen. Aber seit der Einbahnstraßenregelung sei die Zahl der Fahrzeuge zu den Hauptverkehrszeiten deutlich gestiegen. Diese Beobachtung hat man auch im Kindergarten Wilkinghege gemacht. Bemerkbar mache sich auch die Umleitung der Buslinie 16 über die Wohngebietsstraße, heißt es. Auch mit dieser Umleitung wird nach Angaben der Stadtwerke Schluss sein, sobald die Einbahnstraßenregelung aufgehoben wird.

Für die Kanalbauer kommt dann der schwierige Teil der Sanierung. Denn der Ohmweg sei nur 2,80 Meter breit. Große Maschinen könnten deshalb nicht eingesetzt werden: Da müsse viel Erdreich auch mit der Schaufel bewegt werden, hieß es gestern aus dem Tiefbauamt. So schnell wie an der Westhoffstraße, an der es mit Maschinen zügig vorangegangen sei, werde man dort nicht arbeiten können.

Zudem lägen über den Kanälen Versorgungsleitungen. Es sei daher offensichtlich, dass eine Menge Versorgungsleitungen „an die Seite gelegt“ werden müssten, habe ein Blick in den Untergrund gezeigt. Deshalb seien zunächst die Stadtwerke am Zug. Die Sanierung der Kanäle ist auch Teil des Hochwasserkonzepts nach der Regenkatastrophe von Ende Juli 2014. Insgesamt werde mit einer Bauzeit etwa bis Ende Mai gerechnet, heißt es.

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