Sport in den Osterferien
Fußball, Ferien, Freizeit

Münster-Kinderhaus -

Früh übt sich ... das gilt gerade auch im Fußball. Immer früher verpflichten mittlerweile Top-Vereine ihre Talente von morgen. Im Nachwuchskicker-Camp in Kinderhaus gibt es in der Karwoche jede Menge Praxis-Erfahrung – und natürlich Spaß am Kicken.

Mittwoch, 17.04.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 18:36 Uhr
Längst teilen sich Jungs und Mädchen die Faszination für Fußball, und gemeinsam trainiert es sich auch nicht schlecht.
Längst teilen sich Jungs und Mädchen die Faszination für Fußball, und gemeinsam trainiert es sich auch nicht schlecht. Foto: Siegmund Natschke

FFF – was das bedeutet, weiß jedes Kind von Westfalia Kinderhaus . Nämlich „Ferienfußballfreizeit“. In der Woche vor Ostern wird fleißig gekickt beim Sportverein. „Wir haben 74 Anmeldungen“, sagte Organisatorin Anja Thiel . 50 Jungen machen seit Montag mit – und 24 Mädchen.

Beste Bedingungen auf dem Spielfeld am Bernd-Feldhaus-Platz auch am Dienstag. Die Sonne schien, es blieb trocken, die Temperaturen waren angenehm. Und vor allem: Es stand der Kunstrasenplatz für die Ferienfußballfreizeit zur Verfügung.

So machte das Training ganz besondere Freude. Die Teilnehmer waren sechs bis 13 Jahre alt, eine Vereinszugehörigkeit war nicht notwendig. „Bei uns steht der Spaß und das Spiel mit dem Ball im Vordergrund“, erklärte Anja Thiel.

Und so viel wie möglich unterschiedliche Praxis – so wurde es auch nie langweilig.

Die Nachwuchsfußballer wurden zunächst in „Leistungs- und altersgerechte Gruppen“ eingeteilt. Dann konnte es losgehen. Koordinations- und Schuss-Training standen an und kleinere Wettbewerbe in Fußball-Biathlon und Fußball-Tennis. Mit Fußballtennis kann man vor allem das Ballgefühl sowie einzelne verschiedene Fertigkeiten schulen, wie etwa konzentrierte Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit sowie das Raumgefühl und die Spielübersicht.

Der Clou: Die jungen Nachwuchskicker konnten ihre eigene Schussgeschwindigkeit messen. Viel Spaß machten auch Spiele wie „Eins gegen Eins“, in denen jede Sekunde fußballerisches Können gefragt war.

Nach dem Mittagessen wurden große Turniere simuliert, wie man sie vom Fernsehen kennt. Die jungen Kicker konnten einmal in die Rolle von Fußball-Stars und ihren Mannschaften schlüpfen. Plötzlich war so auch – ganz spielerisch – Bayern München auf dem Rasen, es ging um die Champions League, aber auch um die Europameister- und Weltmeisterschaft. Manch einer der jungen Kicker hatte das Trikot seines Idols an und fühlte sich sichtlich wohl damit.

Während der Trainingspausen gab es Getränke und gesunde Rohkost. Aufgelockert wurden die FFF-Tage durch Spiele, Musik und eine Hüpfburg.

Besonders freuten sich die Organisatoren über den hohen Mädchenanteil bei der Ferienfußballfreizeit. Das war allerdings auch kein Wunder: Bei Westfalia seien im Frauenfußball alle Altersklassen vertreten, so Thiel.

Was bleibt? Eine ganze Menge. „Wer vier Tage morgens und nachmittags spielt, der lernt auch etwas“; so die Initiatorin der FFF, Anja Thiel. Das könnten die Teilnehmer in ihren eigenen Mannschaften gut gebrauchen. Aber das Wichtigste bleibe der Spaß am Fußball.

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