Sperrung der Kanalstraße
Sperrung naht

Münster-Kinderhaus -

Die Kanalstraße wird voraussichtlich im Juni für den Bau des Pumpwerks an der Wibbelstraße gesperrt.

Freitag, 24.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 29.05.2019, 11:36 Uhr
Wird die Kanalstraße wegen eines Pumpwerkbaus hier in Höhe der Wibbeltstraße gesperrt, hat das Auswirkungen auf den Verkehr stadteinwärts.
Wird die Kanalstraße wegen eines Pumpwerkbaus hier in Höhe der Wibbeltstraße gesperrt, hat das Auswirkungen auf den Verkehr stadteinwärts. Foto: kaj

Voraussichtlich im Juni wird die Kanalstraße zwischen Cheruskerring und Nevinghoff voll gesperrt.

Bekanntlich wird an der Einmündung der Wibbelt­straße in die Kanalstraße ein Pumpwerk für den Hochwasserschutz gebaut. Zweieinhalb Jahre sind für die Sperrung veranschlagt. Diese Baustelle liegt zwar zwischen Zentrum Nord und Ring, sie hat aber Auswirkungen auf Münsters Norden. Denn die Kanalstraße zählt zu den Haupteinfallstraßen in die Innenstadt.

Kommt der Verkehr auf der Kanalstraße nicht mehr durch, werden sich die Autofahrer andere Wege in die Innenstadt suchen. Die Politik in Münsters Norden befürchtet Rückstaus bis nach Kinderhaus. Die Bezirksvertretung (BV) Nord hatte deshalb beschlossen, die Verwaltung zu bitten zu prüfen, ob die Linksabbiegespur in den Friesenring zweispurig gestaltet werden könne – solange die Kanalstraße gesperrt ist.

Dieser Antrag wird nicht zum Zuge kommen. Denn der Unfallschutz hat Vorrang: So hat der Hauptausschuss jetzt beschlossen, die „gravierende Unfalllage“ an der Grevener Straße in Fahrtrichtung York-Ring zu entschärfen. Fußgänger und Radfahrer sollen an dieser Ampel beim Rechtsabbiegen von Fahrzeugen geschützt werden. Der Vorschlag der Verwaltung für die Einmündung der Grevener Straße stadteinwärts auf den Ring lautet: zwei Rechtsabbiegerspuren, eine Geradeausspur und eine Linksabbiegerspur.

Konfliktfreiheit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Radfahrer und Fußgänger an dieser Ampel nicht zusammen mit den Fahrzeugen Grün haben werden. Die Linksabbiegerspur auf den Ring, die die BV Nord im Blick hatte, könne durch „längere Grünzeiten gestützt werden“, erläutert die Verwaltung.

Sie weist in ihrer Vorlage darauf hin, dass in den Spitzenstunden mit längeren Wartezeiten stadteinwärts zu rechnen sei. Es solle kritisch beobachtet werden, wie sich der Verkehr entwickele und gegebenenfalls nachjustiert werden, heißt es.

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