Sommerfest des SC Westfalia
Pokal für Paul-Schneider-Schule

Münster-Kinderhaus -

Gesucht wurde die sportlichste Grundschule von Kinderhaus, zugleich spielten 30 Mädchenmannschaften beim Bernd-Feldhaus-Cup mit: volles Haus bei Westfalia Kinderhaus

Sonntag, 07.07.2019, 16:14 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 17:30 Uhr
Der Vorsitzende des SC Westfalia, Magnus Hömberg (l.), überreichte den Pokal an die sportlichste Grundschule von Kinderhaus. In diesem Jahr ist es die Paul-Schneider-Schule.
Der Vorsitzende des SC Westfalia, Magnus Hömberg (l.), überreichte den Pokal an die sportlichste Grundschule von Kinderhaus. In diesem Jahr ist es die Paul-Schneider-Schule. Foto: Westfalia

Es ging zu wie bei den Großen: „Schneller ran, sofort zumachen“ schallte es über den Fußballplatz bei Westfalia Kinderhaus . Der Nachwuchs stand beim Sommerfest des Sportvereins im Mittelpunkt. Rund 30 Mannschaften hatten sich angemeldet, um sich beim Bernd-Feldhaus-Cup zu messen, dem großen Mädchenfußball-Turnier der Jahrgänge U9, U11, U13 und U15.

Neben münsterischen Größen waren, wie der erste Vorsitzende Magnus Hömberg berichtete, auch Mannschaften aus Essen oder Bielefeld am Start: „Unsere Mädels sind auch bekannt dafür, dass sie wirklich gut sind.“

Sommerfest des SC Westfalia Kinderhaus

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  • Sommerfest SC Westfalia Foto: westfalia
  • Sommerfest SC Westfalia Foto: Claus Röttig
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Alles stand ganz im Zeichen des Sports: Denn es wurde nicht nur das Fußball-Turnier ausgetragen, auch das Sommerfest von Westfalia lockte Hunderte von Besuchern an.

„Wir loben schon seit einige Jahren die sportlichste Grundschule aus“, erklärte Hömberg. Dieses Mal sei es wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen. „Erst bei den letzten Auswertungszetteln wurde klar, dass die Paul-Schneider-Schule die Nase doch vorn hat“, erzählte der Vorsitzende. Nun geht der begehrte Wanderpokal an den Nachwuchs der Schule am Pastorsesch, zusammen mit einem Sack Sportutensilien.

Um an den begehrten Pokal zu kommen, hatten sich die Schüler zuvor kräftig ins Zeug gelegt: Sie mussten einen Parcours mit verschiedenen Stationen absolvieren. „An jeder Station stellt sich eine Abteilung unseres Vereins vor“, erklärte der Vorsitzende das System. Zum Beispiel Tennis, Basketball, Tischtennis oder Badminton. Auch Judo sei vertreten: „So können die Kinder schnell mal in alle Abteilungen hin­einschnuppern. Wir begeistern sie so für Sport und bieten ein niederschwelliges Angebot.“

Den rund 600 Besuchern auf der Anlage, die sowohl wegen des Fußball-Cups als auch wegen des Sommerfests gekommen waren, gefiel die entspannte Atmosphäre.

Dabei war im Vorfeld des Sommerfestes noch einiges zu tun gewesen. Denn rund um die Anlage stehen Eichen, und der Eichenprozessionsspinner hatte sich auf den Bäumen breit gemacht. „Es geht ein riesiges Dankeschön an das Umweltamt der Stadt“, betonte Magnus Hömberg. An zwei Tagen seien alle Bäume untersucht und, sofern nötig, abgesaugt worden. Sonst hätten Sommerfest und Fußballturnier abgesagt werden müssen: „Denn das hätten weder der Verein noch ich verantworten können.“

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Deler Saber ist Kurde und Deutscher Staatsbürger und hat früher in Bagdad gelebt und studiert. Vor über 20 Jahren kam er nach Deutschland, seit 2000 lebt er in Münster. Die Stadt, sagt er, sei zu seiner Heimat geworden, die er nicht mehr verlassen will.
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