Gemeinschaftsprojekt von Stadtteilbücherei und Wuddi
Wirbel um ein mysteriöses Buch

Münster-Kinderhaus -

Kinderhauser Nachwuchsregisseure haben im Rahmen eines Ferienprojekts einen spannenden Krimi gedreht.

Sonntag, 18.08.2019, 20:00 Uhr
Der Film „Das geheimnisvolle Buch“ ist das Werk der Nachwuchsregisseure, die beim gemeinsamen Ferienprojekt der Stadtteilbücherei und des Wuddi einen Krimi drehten.
Der Film „Das geheimnisvolle Buch“ ist das Werk der Nachwuchsregisseure, die beim gemeinsamen Ferienprojekt der Stadtteilbücherei und des Wuddi einen Krimi drehten. Foto: cro

Das Buch ist einfach komisch: Man kann es nicht öffnen, geschweige denn lesen. Dafür rappelt es gewaltig im Inneren, wenn man es in die Hand nimmt. Es ist eindeutig ein „Geheimnisvolles Buch“ und somit ein Fall für Detektive. Und wenn dann auch noch diejenige einfach verschwindet, die den Ermittlern das Buch aushändigt, weil sie es in in der Kinderhauser Bücherei gefunden hat, wird es immer mysteriöser, und man muss der Sache auf den Grund gehen.

Das machten auch die Kinder beim Filmprojekt „Achtung Aufnahme! Wir drehen eine Krimi“. Dabei handelte es sich um ein Ferienprojekt, das von der Stadtbücherei in Kooperation mit dem Wuddi und dem Bürgerhaus Bennohaus angeboten wurde. „Es war wirklich toll, wie viele Kinder sich für das Projekt interessiert haben“, betonte Dieter Schmitz, Leiter des Wuddi. Gedreht wurden der rund 15-minütige Streifen im Zentrum von Kinderhaus, insbesondere in den Räumen der Stadtteilbücherei.

Dietmar Wördenweber, der nicht nur Leiter der Bücherei ist, sondern auch gleich eine Nebenrolle im Krimi spielen durfte, erklärte das ungewöhnliche Projekt. „Uns wurden Mittel aus dem Projekt ,Total digital‘ des Deutschen Bibliotheksvereins zur Verfügung gestellt.“ Denn der Umgang mit neuen Medien sei auch eine Aufgabe von Büchereien. „Es sollte dabei allerdings schwerpunktmäßig um ein Buch gehen. Das haben wir dann auch gut getroffen.“

Die Leitung hatte Medienpädagoge Simon Leifeling. „Gedreht wurde mit Tablets, damit man die verschiedenen Aufnahmen auch leicht bearbeiten kann.“ Dabei wollte er den Kindern gleich einen Einblick verschaffen, wie ein Film gedreht wird. „Oft fehlt das Verständnis, warum man die eine oder andere Szene ein paar Mal drehen muss.“ Doch das hätten die Kinder schnell selber zu spüren bekommen. „Mal passte es einfach nicht, dann wurde die Kamera verwackelt.“ Auch die Filmmusik wurde von den Nachwuchsregisseuren selber komponiert. „Alle hatten wirklich ein tolles Verständnis für die Materie, und es war für sie total toll, sich so kreativ auszuleben.“

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