„Sommerakademie“-Ausstellung eröffnet
Eiswürfel-Malerei ist auch dabei

MÜNSTER-KINDERHAUS -

Die Kunst ist zurück. Davon kann man sich im Bürgerhaus überzeugen.

Mittwoch, 11.09.2019, 05:30 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 18:32 Uhr
Annette Georgi (r.) führte durch die „Sommerakademie“-Ausstellung.im Bürgerhaus.
Annette Georgi (r.) führte durch die „Sommerakademie“-Ausstellung.im Bürgerhaus. Foto: sn

„Es war eine energievolle Atmosphäre“, meinte Jochen Koeniger , der Leiter der diesjährigen „Sommerakademie“ des „Kap. 8“: „Vier Wochen lang war jeden Tag etwas los.“ Die Resonanz auf die künstlerischen Workshops im Rahmen der „Sommerakademie“ sei sehr groß gewesen. Gut 50 Teilnehmer hatten die insgesamt acht Workshops und Seminare besucht. Jetzt gab es in der „Agora“ des Bürgerhauses die Ergebnisse zu sehen.

Malen mit Eiswürfeln? Das geht. Gezeigt hat das gleich der erste Workshop der Sommerakademie. Künstlerin Stephanie Lüning präsentierte eine ganz außergewöhnliche Technik, um die Farbe auf das Papier zu bringen. „Darauf muss man sich einlassen“, meinte Dr. Annette Georgi , die durch die Vernissage der „Sommerakademie“-Ausstellung führte.

Bewährtes und Neues, das galt für die vermittelten Techniken, aber auch für die Ideen, die die Teilnehmer während der „Sommerakademie“ hatten. „Die Ergebnisse sind total überzeugend“, so Ute Behrens-Porzky, Leiterin des Bürgerhauses.

Bandbreite

Metallarbeiten, Plastiken, Keramikkunst, Holzschnitte: Die Bandbreite der Arbeiten war groß. Es glich fast einem künstlerischen Abenteuer, die so verschiedenen Stile in der komprimierten Form der Ausstellung auf sich wirken zu lassen. „Wir sind stolz“, meinte Jochen Koeniger. Ein vergleichbares Angebot wie die „Sommerakademie“ gebe es in Münster kein zweites Mal. Die Zielgruppe war weit gefasst: Sowohl professionelle Künstler, als auch solche, die sich einfach mal ausprobieren wollten, waren angesprochen. Nicht nur die Teilnehmer, auch die Workshop-Leiter kamen mitunter von weit her:

Die inzwischen zweite Auflage der „Sommerakademie“ verbuchen die Organisatoren als Erfolg. Auch die Künstler selbst scheinen zufrieden, manche haben ihre Werke schon mit nach Hause genommen. „Wenn es fertig ist, möchte man es auch behalten können“, so Georgi. Das galt insbesondere für die Metallarbeiten, die in der Ausstellung als Fotografien gezeigt werden.

Aktionsreihe

Einmal mehr luden die weiten Räumlichkeiten in der Agora zu einem Kunst-Spaziergang ein. „Man kann sich kaum loseisen“, befand Behrens-Porzky. Und dann gab es für alle Teilnehmer noch eine gute Nachricht: 2020 werde es wie geplant die Aktionsreihe „Kunst am Rand“ geben, so Koeniger, und dann im Jahr 2021 sei wieder die „Sommerakademie“ dran: „Nach so großartigen Ergebnissen müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn es nicht noch eine Auflage gäbe.“

Die Ausstellung der Sommerakademie-Werke ist noch bis zum 6. Oktober in der „Agora“ des Bürgerhauses zu sehen.

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