Seelsorgeteam St. Marien und St. Josef
Zwei Pfarrer gehen, einer kommt

MÜNSTER-KINDERHAUS -

Pfarrer Kiran Pentareddy und Pater Rayappan Mariasingam verlassen die Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef: Rheine und das niederösterreichische Burgenland sind ihre Ziele.

Sonntag, 15.09.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 18:10 Uhr
Pfarrer Ulrich Messing (M.) verabschiedet Pfarrer Kiran Pentareddy (l.) und Pater Rayappan Mariasingam.
Pfarrer Ulrich Messing (M.) verabschiedet Pfarrer Kiran Pentareddy (l.) und Pater Rayappan Mariasingam. Foto: sn

Es gibt zwei faustdicke Überraschungen in der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef. Die erste: Pfarrer Kiran Pentareddy verlässt das Seelsorgeteam. Er geht nach Rheine. Die zweite: Pater Rayappan Mariasingam verlässt das Seelsorgeteam ebenfalls. Seine neue Heimat wird das Burgenland in Österreich sein.

Alles neu macht der Herbst, zumindest in Kinderhaus ist das so. „Das wird für viele ein Schock sein“, betont Pfarrer Ulrich Messing , und meint damit vor allem den nicht erwarteten Weggang von Pentareddy.

Pater Rayappan Mariasingam dagegen hatte von vornherein einen Drei-Jahres-Vertrag, der nun ausläuft. Er wird fortan in Eisenstadt im niederösterreichischen Burgenland tätig sein, auch ein Studium strebt er dort an. Mariasingam geht mit einem weinenden Auge: „Es war super hier. Ich habe viel gelernt“, sagt er über seine Zeit in Kinderhaus und Sprakel. Am 29. September (Sonntag) wird er offiziell verabschiedet. Zunächst im Rahmen des 11-Uhr-Gottesdienstes. Anschließend wird es einen Empfang im St.-Josef-Pfarrzentrum geben.

Sein Nachfolger steht auch schon fest: Es wird Dr. Hyginus Eke aus Nigeria sein. Er hat in Tübingen promoviert und wird das Seelsorgeteam ab dem 1. Oktober verstärken. Der Kontakt kam über das Bistum und dort wiederum über ein Austauschverfahren mit der Weltkirche zustande.

Im Bistum Münster werden mit Eke nun insgesamt drei Pfarrer aus Nigeria tätig sein. Vorteil: Sie können sich untereinander austauschen, das Einleben wird leichter. „Wir heißen ihn herzlich willkommen“, sagt Pfarrer Ulrich Messing.

Auch Pfarrer Kiran Pentareddy fällt der Abschied nicht leicht. „Es ist schwer, das zu verkünden“, meint er. Er hat durchweg positive Erfahrungen in der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef gemacht: „Die Menschen hier sind nett, freundlich und hilfsbereit.“ 2013 kam er hierher, zuvor hatte er in Indien eine Schule geleitet und war als Priester in einer Gemeinde tätig.

Pentareddy will sich einer neuen Herausforderung stellen. Am 1. Advent dieses Jahres tritt er eine Stelle in der St.-Dionysus-Gemeinde in Rheine an. Die kennt übrigens Ulrich Messing sehr gut: „Ich war dort als Kaplan tätig.“ Für Pentareddy wird es in St. Marien und St. Josef keinen Nachfolger geben. Das Seelsorgeteam reduziert sich damit um eine Person.

„Ich habe viel von beiden gelernt“, meint Messing an die Adresse der zwei scheidenden Pfarrer: „Kirche ist nicht nur Pfarrgemeinde, Kirche ist die ganze Welt.“ Die beiden Seelsorger aus Indien und die Zusammenarbeit mit der Weltkirche konnten genau das vermitteln.

Nun bricht für beide ein neues Kapitel an. „Danke“, sagt Pentareddy zum Abschied. Er möchte ein Wort an die Gemeinde und die Gruppen und Gremien richten: „Danke, dass Sie uns hier in der Gemeinde so gut aufgenommen haben.“

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