30. Pfarrjugendkirmes
Wilder Westen inklusive

Münster-Kinderhaus -

Drei Tage feierte die Christliche Junge Gemeinde die 30. Pfarrjugendkirmes – in bewährtem Format.

Montag, 23.09.2019, 17:54 Uhr aktualisiert: 28.09.2019, 14:48 Uhr
Der Wilde Westen war stilgebend bei der 30. Pfarrjugendkirmes der Christlichen Jungen Gemeinde.
Der Wilde Westen war stilgebend bei der 30. Pfarrjugendkirmes der Christlichen Jungen Gemeinde. Foto: Siegmund Natschke

Es gab eine Kampfabstimmung: Welches Motto sollte dieses Mal die Pfarrjugendkirmes in Kinderhaus haben? „Unterwasserwelten“ vielleicht? Oder würde es der „Wilde Westen“ sein? Oder wäre „Weltall“ die beste Alternative? Die Jugendlichen der Christlich Jungen Gemeinde (CJG) votierten eindeutig für die Cowboy-und-Indianer-Option. „Da kann man sich am Besten verkleiden“, meinten Lea Fürst und Johanna Lippmann vom Orga-Team unisono.

Es war eine Jubiläums-Pfarrjugendkirmes. 30 Jahre gibt es dieses Event schon, das die Jugendlichen in Kinderhaus in Eigenregie auf die Beine stellen. Alles beginnt traditionell am Freitag. Mit dem Seniorenkaffee. Die Jugendlichen möchten sich damit bei der Gemeinde bedanken und schlüpfen in die Rolle von Kellnern, um besonders den älteren Menschen einen schönen Nachmittag zu bescheren. „30 Kuchen gab es“, sagte Lea Fürst. Selbst gebackene versteht sich. Da blieb keiner hungrig. Kuchen und Spiele, das begeisterte die Senioren, die viel Spaß beim „Bingo“ hatten. Es gab Gutscheine zu gewinnen, etwa für exquisite Weine.

Der Samstag: Pfarrer Jan Magunski hatte sich mit den Jugendlichen in der Vorbereitungsphase zusammengesetzt und ein Motto für den großen Jugendgottesdienst besprochen, das natürlich auch zum „Wilden Westen“ passen sollte. „Blutsbrüder und -schwestern“ hieß es schließlich. Es ging darum, scheinbare Feindschaften zu überwinden und neue, tiefe Freundschaften einzugehen. Fast so wie bei Winnetou und Old Shatterhand.

Natürlich, auch im Wilden Westen darf niemand hungrig bleiben: Es gab ein großes Buffet. Die Nachos gingen dabei besonders schnell weg, auch das Chili con carne war begehrt. Die Band „Undercover“ war gesetzt für den Abend. Die Formation rund um Frontfrau Nadine Schröder brachte Coverhits von den 1980er-Jahren bis heute.

Der Sonntag stand für Struwen und Erbsensuppe. Viel Betrieb herrschte im Garten des Jugendheims. „Wir kommen hier jedes Jahr hin. Toll, was die Jugendlichen auf die Beine stellen“, meinte ein Kinderhauser Ehepaar. Bestes Wetter konnten Fürst und Lippmann vermelden, sodass die „Budengasse“ ideale Bedingungen hatte. Während im Jugendheim ein Flohmarkt aufgebaut war, gab es „Open Air“ jede Menge insbesondere für den Nachwuchs zu erleben. Hufeisenwerfen, Hüpfburg, Fische angeln, Dosenwerfen und eine Tombola waren nur einige der Highlights für die Jungen und Mädchen. Die Mitglieder der CJG, die an ihren Cowboy-Hüten zu erkennen waren, hatten sich richtig ins Zeug gelegt, um die Jubiläumsausgabe der Pfarrjugendkirmes zu einem Erfolg zu machen. Das war gelungen, der Wilde Westen hatte Kinderhaus begeistert.

Manche der Jugendlichen denken jetzt schon wieder an das nächste Event. So weit ist Weihnachten gar nicht mehr entfernt. Am 20. Dezember steht eine neue Auflage der „Backnacht“ an, in der selbst gebackene Plätzchen im Stadtteil verteilt werden.

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