1600 Besucher im Jahr 2018 im Lepramuseum
Mitarbeit im Lepramuseum

Münster-Kinderhaus -

Das Lepramuseum ist in Münster, aber auch weltweit bekannt. 1600 Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern kamen 2018 nach Kinderhaus ins Lepramuseum. 15 Ehrenamtliche sind nicht nur als Aufsicht im Lepramuseum tätig: Sie geben auch vielfältige Auskünfte zum Lepramuseum bis hin zu zweistündigen Fachführungen. Das Team sucht nun Verstärkung.

Freitag, 08.11.2019, 18:02 Uhr
Das Lepramuseum wurde 1986 eröffnet.
Das Lepramuseum wurde 1986 eröffnet. Foto: kaj

Deshalb lädt die Gesellschaft für Leprakunde (GfL), die das Museum unterhält, zu einem Informationstag zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Lepramuseum und im Heimatmuseum Kinderhaus ein. Er findet am 16. November (Samstag) von 10 bis 12 Uhr im Lepramuseum statt.

Jährlich gibt es immernoch 200 000 Neuerkrankungen, berichtet die GfL. Über Jahrhunderte war die Krankheit in Deutschland verbreitet. Die Städte führten Leprahospitäler zur Versorgung der Betroffenen. Das Leprahospital Kinderhaus bei der heutigen St.-Josef-Kirche war für die Leprakranken aus Münster vorgesehen. In einem der alten Gebäude wurde 1986 das Lepramuseum eröffnet.

Neben der Darstellung der Leprageschichte im Museum entfaltet die GfL etliche Aktivitäten. Neben dem Interesse für Geschichte könne das Interesse für Medizin, Religion, Gesellschaft, Museum, Denkmalpflege, Gartenpflege, Erkundungsfahrten, Spendenwerbung, Leprahilfe, vor allem aber das Inter­esse, das eigene Wissen weiterzugeben, zur Mitarbeit führen. Nähere Informationen bei Dr. Ralf Klötzer, ✆ 52 52 95.

 

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