Krippenausstellungen
In der Nussschale oder aus Tiffany

Münster-Kinderhaus -

Es war viel Arbeit, aber die Mitglieder der Bürgervereinigung haben es pünktlich geschafft: Die Krippenausstellung im Heimatmuseum öffnete wieder die Pforten.

Sonntag, 01.12.2019, 18:30 Uhr
Über 200 Krippen können die Besucher ab sofort im Heimatmuseum bestaunen, zu denen Walter Schröer auch immer die passende Geschichte erzählen kann. Dass sich Jesus auch den Leprakranken zuwendet, zeigt die Siechenkrippe im Lepramuseum (kl. Bild).
Über 200 Krippen können die Besucher ab sofort im Heimatmuseum bestaunen, zu denen Walter Schröer auch immer die passende Geschichte erzählen kann. Dass sich Jesus auch den Leprakranken zuwendet, zeigt die Siechenkrippe im Lepramuseum (kl. Bild). Foto: cro

Es sind in diesem Jahr sicher mehr als 200 Krippen, die wir aufgebaut haben“, verriet der zweite Vorsitzende Walter Schröer . Denn jede Krippe hat ihre Besonderheiten und braucht einen besonderen Platz. „Es sind auch in diesem Jahr wieder neue Krippen dazu gekommen.“

Eine weitere Neuerung: Die kleinsten Krippen, die in eine Walnussschale passen, werden das erste Mal in Vitrinen gezeigt. „Sie wurden uns gespendet. Gerade für die ganz kleinen Krippen ist es besser, wenn man sie hinter Glas zeigen kann“, so Schröer. Denn häufig gingen die kleinsten Exponate einfach neben den großen Figuren unter. „Aber wir haben auch eine Krippe aus Recyclingmaterial oder Figuren aus Gips.“

Gleich auf allen drei Etagen können die Besucher bis Ende Januar auf die Suche gehen und die verschiedenen Typen von Krippen entdecken. „Es gibt die Szene als Spielzeug, wir haben von Ruth Betz eine Tiffanykrippe geschenkt bekommen und sogar eine Figur aus Mooreiche.“ Die sei aus den Grundpfählen der Überwasserkirche gefertigt worden.

Auch im benachbarten Lepramuseum stand alles im Zeichen der Krippe: Bereits seit 2013 wird dort die Siechenkrippe aufgebaut, die Michael Rotz gefertigt hatte. Doch entgegen der frohen Botschaft zeigte die Krippe von der Lepra gezeichnete Menschen. „Aber das Jesuskind streckt seine Hände auch diesen Menschen seine Hand entgegen“, so Dr. Ralf Klötzer, Vorsitzender der Gesellschaft für Leprakunde. Jede Figur, jede Kleinigkeit, habe bei der Krippe eine besondere Bedeutung.

Das haben die Mitglieder in einem Buch zusammengefasst, was nun ebenfalls Premiere feierte. „Jedes Jahr kommt etwas dazu, dieses Mal ein Informationsheft“, so Klötzer.

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