30 Jahre Nordlichter
Seit 30 Jahren auf Achse

Münster-Kinderhaus -

Seit 30 Jahren treffen sich überzeugte Radler zu ihren Touren. Das wurde jetzt gefeiert.

Dienstag, 03.12.2019, 18:40 Uhr
Sie sorgten im Vereinsheim zum 30-jährigen Bestehen für gute Stimmung (v.l.): Heinz Wiekhorst („Heinz aus Büsum“), Hubert Schulze Relau („Hubert aus dem Münsterland“), Siegfried Groß, Sprecher der „Nordlichter“, James Schäfer, Chorleiter des MGV Cäcilia, Doris Schäfer und Helmut Baumeister („Helmut mit der Gitarre“).
Sie sorgten im Vereinsheim zum 30-jährigen Bestehen für gute Stimmung (v.l.): Heinz Wiekhorst („Heinz aus Büsum“), Hubert Schulze Relau („Hubert aus dem Münsterland“), Siegfried Groß, Sprecher der „Nordlichter“, James Schäfer, Chorleiter des MGV Cäcilia, Doris Schäfer und Helmut Baumeister („Helmut mit der Gitarre“). Foto: Siegmund Natschke

„Der Weg ist das Ziel“, meinte Siegfried Groß , der Sprecher der Fahrradgruppe „Die Nordlichter“. Sie feierte jetzt ihr 30-jähriges Bestehen natürlich mit einer zünftigen Radtour. Startpunkt war Gut Kinderhaus: Von dort ging es zu einem Honigbauern in Hansell, und schließlich kehrten die Teilnehmer in das Clubheim des Kinderhauser Kleingärtnervereins „Am Bergbusch“ ein. Dort sollte es noch richtig rundgehen.

Vor 30 Jahren habe Ewald Niermann nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben die Idee zur Gründung der Radgruppe gehabt, erklärte Groß. Einmal im Monat wollte er mit der Leeze die Umgebung von Kinderhaus erkunden. Einige Freunde machten mit, der Kreis wurde immer größer.

Im Laufe der letzten Jahre, so Groß, habe sich das Ganze zu einer Pedelec-Gruppe entwickelt. So ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18 Stundenkilometern möglich, und auch längere Ausflüge sind drin. 2019 ging es etwa zum Longinus-Turm in den Baumbergen, in die Altstadt von Senden und zum historischen Marktplatz in Warendorf. Und auch James Schäfer, den Chorleiter des MGV Cäcilia 1968, haben die Radler schon in Rinkerode besucht.

Die geführten Touren sind alle durchweg pedelecfreundliche Nebenstrecken und haben einen Radius von 30 bis 35 Kilometern. Die Sehenswürdigkeiten, die die Radler ansteuern, werden durch Kurzvorträge erklärt.

Eines ist bei jeder Tour klar, auch wenn es stürmt oder regnet: „Wenn mehr als zwei Interessierte kommen, wird gefahren, bei jedem Wetter“, wie Siegfried Groß betont.

Am Ende des Jahres gibt es immer ein Grünkohlessen. So auch dieses Mal: 42 Teilnehmer kamen zum Schlemmen. Zudem gab es viel Musik – aus den eigenen Reihen. „Heinz aus Büsum, Hubert aus dem Münsterland, Helmut mit der Gitarre und Heribert mit seiner Kompanie“ sorgten für Stimmung im Vereinsheim. Viele Gespräche gab es, Erinnerungen wurden ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Radfahren, so sagt Groß, sei umweltfreundlich und halte fit. Geradelt wird auch im nächsten Jahr.

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