Kinderhaus-Event vom 7. Juni bis zum 27. September
„Kunst am Rand“ an fünf Orten

Münster-Kinderhaus -

Vom 7. Juni bis zum 27. September 2020 findet „Kunst am Rand“ in Kinderhaus zum dritten Mal statt.Die Bewerbungsphase für dieses außergewöhnliche Ausstellungsformat läuft schon: Bis zum 31. März können sich Kunstschaffende für die Teilnahme bewerben.

Samstag, 07.12.2019, 14:00 Uhr
Die letzte „Kunst am Rand-Ausstellung“ zeigte unter anderem am Pfarrhaus St. Josef Volker Wessendorfs „Lebenstanz“. 2020 ist auch das Außengelände von Lepra- und Heimatmuseum Ausstellungsort.
Die letzte „Kunst am Rand-Ausstellung“ zeigte unter anderem am Pfarrhaus St. Josef Volker Wessendorfs „Lebenstanz“. 2020 ist auch das Außengelände von Lepra- und Heimatmuseum Ausstellungsort. Foto: Katrin Jünemann

Kurator Jochen Koeniger betreut die Künstler, Ute Behrens-Porzky, Leiterin des Kap.8, der Stadtteilkultureinrichtung im Bürgerhaus Kinderhaus, übernimmt den organisatorischen Part. Dass sie mit dem Außengelände von Lepra- und Heimatmuseum einen zusätzlichen Ausstellungsort anbieten können, ist zweifellos ein Gewinn. Einen Termin für eine gemeinsame Besichtigung der Örtlichkeiten für interessierte Kunstschaffende gibt es auch schon: Treffpunkt ist am 18. Januar um 14 Uhr bei Westfalia Kinderhaus . Behrens-Porzky und Koeniger sind gespannt auf die Ideen und die Arbeiten.

Kunst am „Stadt-Rand“: Kinderhaus zeigt seit 2005, wie das erfolgreich funktioniert. Damals startete „Kunst trifft Kohl“: Das war durchaus wörtlich zu verstehen in den Kleingärten des Stadtteils. Kunst an ungewohnten Ausstellungsorten – nicht museal, sondern Open-Air, das erwies sich als packende Erfolgsgeschichte. Das Format wuchs, steckte ästhetische Fühler ins Münsterland und bis nach Enschede aus. Dann entschieden die Ausstellungsmacher 2016 aus organisatorischen Gründen, sich auf Kinderhaus zu begrenzen. Ute Behrens-Porzky: „Seit 2005 haben sich rund 140 Künstler, zum Teil mehrmals, beteiligt.“

Die Ausstellungsorte Gut Kinderhaus, SC Westfalia, Waldschule Kinderhaus, Pfarrhaus St. Josef und 2020 erstmals das Außengelände von Heimat- und Lepramuseum sind durch einen Rundweg verbunden.

Es gibt keine thematische Vorgabe. Kurator Jochen Koe­niger setzt auf Arbeiten, die sich mit ihrem Ausstellungsort auseinandersetzen: „Anknüpfungspunkte gibt es genug.“ Die Obergrenze insgesamt seien knapp 50 Exponate. Koe­niger wird 2020 von Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi unterstützt, sie ist mit dem Format bestens vertraut.

Alle Arbeiten sind übrigens im Wettbewerb um den Kinderhauser Kunstpreis (Verleihung am 30. August), den die Bezirksvertretung Nord mit 2500 Euro unterstützt.  

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