Grüße von der Christlichen Jungen Gemeinde
Backnacht der Jungen Gemeinde

Münster-Kinderhaus -

70 Kinder beteiligten sich an der Backnacht der Christlichen Jungen Gemeinde. Verarbeitet wurden 80 Kilo Mehl, 40 Kilo Zucker, 320 Eier, 40 Kilo Margarine und 80 Tüten Vanillezucker.

Sonntag, 22.12.2019, 18:08 Uhr aktualisiert: 23.12.2019, 17:11 Uhr
Bereit für die lange Backnacht: Die Tüten mit dem Weihnachtsgruß der Christlichen Jungen Gemeinde wurden gepackt und in der Nacht zu Samstag in Kinderhaus verteilt.
Bereit für die lange Backnacht: Die Tüten mit dem Weihnachtsgruß der Christlichen Jungen Gemeinde wurden gepackt und in der Nacht zu Samstag in Kinderhaus verteilt. Foto: Claus Röttig

Draußen war es schon dunkel, der Ofen war vorgeheizt, kleine Tüten und viel Tannengrün lagen bereit: Die Backnacht der Christlichen Jungen Gemeinde (CJG) von St. Marien und St. Josef konnte beginnen. Die Gruppenleiter hatten in den Wochen zuvor schon etliche Vorbereitungen getroffen, damit der Gruß an den Stadtteil wieder ein voller Erfolg werden konnte.

„Jeder Gruppenleiter hat mit seinen Jugendlichen in den Gruppenstunden gebacken“, verriet Philipp Niemann , Hausmeister im Jugendheim und selbst Gruppenleiter. Kein Wunder also, dass bereits einige große Schüsseln mit weihnachtlichen Köstlichkeiten auf den Tischen standen und verpackt werden konnten.

Pünktlich um 20 Uhr ging es dann los: Die Kinder aus dem Stadtteil kamen in Scharen in das Jugendheim am Pastorsesch. Nach dem Backen und Verpacken mussten die Plätzchen auch verteilt werden. „Wir gehen bis in die Morgenstunden“, solange die Kinder mitmachten, erläuterte Philipp Niemann.

An einem Besenstiel hängend wurden die Plätzchen-Tüten dann durch die Nacht getragen. „Die Gruppen laufen aber nie allein, sondern es ist immer ein Betreuer mit dabei.“ An vielen Häusern wurde eine kleine Tüte mit einem Gruß der Christlichen Jungen Gemeinde abgelegt. „Wir haben schon den Ehrgeiz, den ganzen Stadtteil zu beliefern, auch wenn das wirklich schwer ist“, gab Niemann zu bedenken. Hochhäuser blieben außen vor: „Hochhäuser sind bei solchen Aktionen zu schwierig zu beliefern, es sind einfach zu viele Türen.“

Bald duftete es im Jugendheim der CJG nach frisch gebackenen Plätzchen: Fleißige Helfer stachen mit Formen unermüdlich Teig aus, andere packten ein.

Es war einiges zu verarbeiten: 80 Kilo Mehl, 40 Kilo Zucker, 320 Eier, 40 Kilo Margarine und 80 Tüten Vanillezucker hatten die Organisatoren besorgt. „Es sind rund 70 Kinder, die jedes Jahr mitmachen“, freute sich Niemann. Das spreche für den großen Erfolg der Backnacht. „Es ist natürlich auch etwas Besonderes, wenn Kinder die ganze Nacht wach bleiben dürfen – wenn sie es denn schaffen.“ Zur Not sei ein Lager im Jugendzentrum vorbereitet. „Und am nächsten Morgen gibt es dann ein gemeinsames Frühstück.“

Bei den Kinderhausern kommt die Aktion nach den Erfahrungen von Niemann gut an. „Wir werden immer wieder darauf angesprochen, wie nett der kleine Gruß der Jungen Gemeinde sei. Und daran haben wir einfach Spaß.“

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