Willkommensgruß in neun Sprachen
Willkommen in Kinderhaus

Münster-Kinderhaus -

Die „Offensive Kinderhaus“ hat an vier „Einfallstoren“ des Stadtteils Willkommensschilder platziert: Kinderhaus grüßt freundlich

Donnerstag, 02.01.2020, 20:00 Uhr
Jochen Temme, Vorsitzender der „Offensive Kinderhaus“, freut sich über die Willkommensschilder – ein weiteres Markenzeichen für einen einladenden Stadtteil.
Jochen Temme, Vorsitzender der „Offensive Kinderhaus“, freut sich über die Willkommensschilder – ein weiteres Markenzeichen für einen einladenden Stadtteil. Foto: kaj

Das ist eine Idee mit Charme: „Willkommen in Kinderhaus“ heißt es jetzt in den Farben des Regenbogens an vier „Eingangstoren“ des Stadtteils. Gegrüßt werde „in den meistgesprochenen Sprachen des Stadtteils“, erläutert Jochen Temme , Vorsitzender der „Offensive Kinderhaus“ („OK“).

An der Grevener Straße begrüßt ein Schild die Passanten aus dem Norden an der Westfalen-Tankstelle. Wer aus der Innenstadt kommt, wird an der Grevener Straße etwa 100 Meter vor dem Ermlandweg willkommen geheißen. Aus Coerde kommend, heißt es auf dem Bröderichweg in Höhe der Provinzial „Bienvenue“, und von der Steinfurter Straße aus ist ein Schild auf der Straße Wilkinghege in Höhe von Haus Wilkinghege platziert.

Die Standorte seien so gewählt worden, dass die Willkommensschilder stets hinter dem Ortseingangsschild hingen, erklärt Temme. Auf Russisch, Polnisch, Arabisch, Italienisch, Französisch, Türkisch, Englisch, Deutsch und Niederländisch werden Gäste und „Durchreisende“ willkommen geheißen. Niederländisch, gesteht Temme lächelnd, sei zwar nicht so häufig in Kinderhaus, aber die Niederländer kämen gern nach Münster. Der Gruß gelte ganz dezidiert auch den Kinderhausern, die etwa auf dem Fahrrad in ihrem Stadtteil unterwegs oder auf dem Heimweg aus dem Urlaub seien. Auch sie sollten sich in ihrem freundlichen Stadtteil willkommen fühlen.

Die Idee zu diesem Willkommensgruß sei bei einem der „OK“-Stammtische entstanden, erzählt Temme. Das Logo hatte er seinerzeit als Leiter der Bezirksverwaltung Nord für die Kinderhauser Rundwege entworfen. „Es kann von allen Kinderhauser Vereinen gern verwendet werden“, unterstreicht er. Die Umsetzung des Willkommensgrußes habe „OK“-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Herbert Kuchen übernommen. Kuchen und Temme hängten die Schilder gemeinsam auf.

Eine Vorgabe gab es: Die Schilder mussten kleiner als 50 Zentimeter sein und durften erst in einer Höhe ab 2,25 Meter hängen, berichtet Jochen Temme. Sein Dank gilt den Stadtwerken, denn an ihren Laternenmasten durften die Willkommensgrüße platziert werden. So ist die Beleuchtung gleich inklusive.

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