Neujahrsempfang des SC Westfalia
„100 Jahre wird man nur selten“

Münster-Kinderhaus -

Beim Neujahrsempfang verlieh der SC Westfalia Kinderhaus seine Sport-Oscars und den Renate-Samson-Gedächtnispreis.

Sonntag, 19.01.2020, 19:00 Uhr

„100 Jahre wird man nur selten“, meinte Magnus Hömberg , Vorsitzender des SC Westfalia Kinderhaus , beim Neujahrsempfang des Vereins im Pfarrzentrum St. Josef. 1920 war das Geburtsjahr von Westfalia: „Damals gab es hier nur 24 Häuser.“ Der Stadtteil sei gewachsen und mit ihm der Verein. „Wir haben in Kinderhaus ein starkes Wir-Gefühl“, bekannte Pfarrer Ulrich Messing: „Das geht nur durch Westfalia und mit Westfalia.“

Eines ist klar: Dieses Jahr wird unvergesslich bleiben. Und auch an diejenigen, die beim Neujahrsempfang den Sport-Oscar erhielten, wird man lange zurückdenken. Der Jubiläumsempfang war eine gute Gelegenheit, um die Sport-Oscars zu verleihen. Auch der Renate-Samson-Gedächtnispreis stand auf dem Programm.

Zuvor gab es unisono Lob für den Verein. „Er ist ein Stabilisator für Kinderhaus“, meinte Dr. Hans-Georg Geißdörfer, stellvertretender Vorsitzende der CDU-Ortsunion. „Hier sieht man, wie wichtig er für den Stadtteil ist“, sagte Klaus Rosenau, sportpolitischer Sprecher der Grünen. „Bei Westfalia kommen die Bürger zusammen. Hier begegnen sie sich auf Augenhöhe“, erklärte die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland. Ein Stadtteil mit so vielen Nationen wie Kinderhaus brauche einen Verein wie Westfalia, sagte die frühere SPD-Ratsfrau Anne Hakenes. Ihren Einsatz für das neue Sportgelände an der Großen Wiese werden ihr viele nie vergessen. Bernd Feldhaus habe den Begriff der „Westfalia-Familie“ geprägt, erinnerte Magnus Hömberg an den langjährigen Vorsitzenden des SC Westfalia. Und fügte hinzu: „Jedes Mitglied macht den Verein bunter und lebendiger“. Mit Bezug auf die Verleihung des Heimatpreises der Stadt Münster an Westfalia vor wenigen Wochen meinte Hömberg: „Kinderhaus ist ein bunter Stadtteil, und wir sind ein Abbild davon. Das haben wir immer als Chance gesehen.“

Beeindruckend beim Empfang waren die Darbietungen der „Maxi Dance Kids“, einer vereinseigenen Tanzgruppe, und der Teakwondo-Abteilung, die auch Holzbretter zerlegte. Das konnte nur die Verleihung der Sport-Oscars toppen. Fast schon eine klare Sache: Die 1. Herren-Fußball-Mannschaft, die die Landesliga-Tabelle anführt, gewann in der Kategorie „Beste Mannschaft“. Die U13-Mädchenmannschaft siegte im Bereich „Beste Jugendmannschaft“. Philipp Karnebeck, der Westfalias Mädchen-Fußballmannschaften betreut, wurde in Abwesenheit „Bester Trainer des Jahres“. Seinen Preis nahm stellvertretend Wolfgang Welling entgegen. Handballer Michel Schulz, den Hömberg für Spielstärke und Fairness würdigte, erhielt den Oscar als „Bester Sportler des Jahres.“

Wer den Renate-Samson-Gedächtnispreis bekommen sollte, war Gegenstand vieler Spekulationen. „Das Schwierigste war, es geheim zu halten“, meinte Hömberg. Dann fiel der Name Stephanie Wensing“, und der Jubel war groß. Seit 19 Jahren ist sie im Sportbüro tätig und hat für jeden ein offenes Ohr. Gerührt nahm sie den Preis entgegen. Für Musik sorgte das Duo „Whats Up“. Beschwingt ging es beim Empfang ins Jubiläumsjahr.

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