Vorbesichtigung für „Kunst am Rand“
„Man darf allerdings nicht in die Fassade bohren“

Münster-Kinderhaus -

Bereits jetzt werden die ersten Vorbereitungen getroffen, damit die dritte Auflage von „Kunst am Rand“ wieder ein voller Erfolg wird. Daher waren die Künstler zu einem Rundgang zu den Ausstellungsorten eingeladen, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen

Montag, 20.01.2020, 18:30 Uhr
Vorbesichtigung für „Kunst am Rand“: „Man darf allerdings nicht in die Fassade bohren“
Foto: cro

Kritisch wandert der Blick über die Fassade des Vereinsheims von Westfalia Kinderhaus . „Eine tolle Fläche, aber wie kann man daran etwas befestigen?“, fragt die Künstlerin aus Holland. „Das geht schon: Man darf allerdings nicht in die Fassade bohren“, erklärt Jochen Koeniger , Kurator der Ausstellung „Kunst am Rand“.

Bereits jetzt werden die ersten Vorbereitungen getroffen, damit die dritte Auflage von „Kunst am Rand“ wieder ein voller Erfolg wird. Daher waren die Künstler zu einem Rundgang zu den Ausstellungsorten eingeladen, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Rund 30 Kunstschaffende waren zu dem Termin angereist, sodass Koeniger schon überlegte, den Rundgang in zwei Gruppen zu machen. Ihn überraschte, dass die meisten der Künstler aus den Niederlanden kamen, und zwar aus Enschede und aus Hengelo.

Koeniger freute sich über das große Interesse und erläuterte sofort die vielfältigen Möglichkeiten für die Künstler. „Man kann bei Westfalia beispielsweise auch etwas auf dem Dach der Gebäude installieren oder auch im Flur des Vereinsheims.“ Nur die Wand mit den Vorsitzenden sei tabu.

Danach nahm die Gruppe das Außengelände unter die Lupe: „Es wird ein Rundweg mit fünf Ausstellungsorten“, erläuterte der Kurator: Neben Westfalia sind das Pastorat St. Josef, die Waldschule Kinderhaus, das Gelände am Pfründnerhaus und Gut Kinderhaus dabei. Es gebe auch ein paar Möglichkeiten, Kunst geschützt in Inneren zu präsentieren, so Jochen Koeniger.

Die Ausstellung „Kunst am Rand“, die sich aus der Erfolgsgeschichte „Kunst trifft Kohl“ entwickelt hat, richtet sich an bildende Künstler und wird an Orten präsentiert, die nicht unbedingt mit Kunst in Verbindung gebracht werden.

Am Ende werden drei Arbeiten mit einem Preis der Bezirksvertretung Münster-Nord ausgezeichnet, die durch eine Fachjury ermittelt werden.

Der Startschuss für „Kunst am Rand“ fällt am 7. Juni, die Ausstellung geht bis zum 27. September.

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