Vernissage im Kap.8 im Bürgerhaus
Die Natur bietet die Inspiration

Münster-Kinderhaus -

Saskia Jirka und Harald Forst beziehen ihre Inspiration hauptsächlich aus der Natur, und ihre Arbeiten tragen Titel wie „Vorgarten im Herbst“, „Steine am Wasser“, „Herbstspaziergang im Sauerland“, „Wüste“, „Holzwurmspuren Labyrinth“, „Olivenhain, Marokko“ und einige mehr. Sie malen in Öl, Acryl, mit Ölkreide und mit Wasserfarben

Dienstag, 21.01.2020, 16:36 Uhr
Saskia Jirka und Harald Forst stellen Arbeiten zum großen Thema Natur in der Reihe Potenziale im Kap.8 im Bürgerhaus aus
Saskia Jirka und Harald Forst stellen Arbeiten zum großen Thema Natur in der Reihe Potenziale im Kap.8 im Bürgerhaus aus Foto: rkr

Candia Neumann hatte zwei Künstler eingeladen, die ihr schon bei der Reihe „Open Wall“ aufgefallen waren: Saskia Jirka und Harald Forst aus Gremmendorf. „Die Mischung ist gut geworden“, freute sich die Kuratorin der Kunstreihen des Kap.8 im Bürgerhaus. Jirka habe Kunst studiert und Forst sei ein Arzt, der das Malen zu seinem Hobby gemacht habe. Besonders freute sie, dass nicht nur die Werke, sondern auch die Künstler miteinander harmonieren.

Die Kunstlehrerin und der Psychiater im Ruhestand waren begeistert von diesem Ausstellungsangebot und machten sich sogleich ans Werk, um aus ihren umfangreichen Arbeiten eine Ausstellung zusammenzustellen.

Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi führte auf der Vernissage am Montagabend durch die Ausstellung und gab Erläuterungen und Interpretationen zu den einzelnen Werken.

Beide Künstler beziehen ihre Inspiration hauptsächlich aus der Natur, und ihre Arbeiten tragen Titel wie „Vorgarten im Herbst“, „Steine am Wasser“, „Herbstspaziergang im Sauerland“, „Wüste“, „Holzwurmspuren Labyrinth“, „Olivenhain, Marokko“ und einige mehr. Sie malen in Öl, Acryl, mit Ölkreide und mit Wasserfarben. Saskia Jirka hat auch Holzschnitte erschaffen und einige Frottagen von alten Ästen und Korallen.

Harald Forst ist Jahrgang 1945 und hat schon in der Schulzeit gemalt, aber während der Studienjahre in Köln, wo er Medizin und Psychologie studierte, erst einmal hintangestellt. Die Revolte der Studenten in den 1968er-Jahren hatte ihn zu der Zeit mehr interessiert. Anfang der 1990er-Jahre entdeckte er sein altes Hobby neu und entwickelte sein Können als Autodidakt.

„Ich habe nie eine Ausbildung zum Kunstmaler gemacht, mir liegt die Natur am Herzen, deshalb habe ich viele Landschaftsbilder gemalt“, sagte der ehemalige Psychiater. „Ich habe keinen Stil entwickelt, sondern male meine Motive auf unterschiedliche Art und Weise.“

Saskia Jirka hat gerade ihr zweites Kind bekommen und macht ein Jahr Pause (Elternzeit) vom Beruf als Kunst- und Deutschlehrerin an der Gesamtschule in Rheine. Ihre großen Arbeiten sind während des Studiums entstanden. Jetzt kann sie nur noch kleinere Formate erschaffen, denn ihr fehlt ein Atelier. „Jetzt oder nie“, dachte sie, als sie das Ausstellungsangebot der Kuratorin erhielt und sammelte alle ihre Werke ein, die sie als Leihgaben vergeben hatte.

„Diese Ausstellung ist meine bisher größte“, verriet die Pädagogin, „und es ist mir eine große Ehre, zusammen mit Harald Forst hier im Kap.8 ausstellen zu können.“

Die Ausstellung kann noch bis zum 16. März im Bürgerhaus besichtigt werden.

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